Mehr Kontrolle - Instagram führt einen neuen Filter gegen Mobbing ein
Publiziert

Mehr KontrolleInstagram führt einen neuen Filter gegen Mobbing ein

Auf Social-Media werden immer wieder beleidigende oder belästigende Nachrichten verschickt. Dagegen will Instagram nun strenger vorgehen.

1 / 4
Instagram geht mit einem neuen Mobbing-Filter stärker gegen belästigende Direktnachrichten vor.

Instagram geht mit einem neuen Mobbing-Filter stärker gegen belästigende Direktnachrichten vor.

20Min/Michael Scherrer
So können in den Einstellungen neu gewisse Wörter gefiltert werden. Wer eine Nachricht mit einem solchen Wort verschickt, wird in eine separate Kategorie gesteckt.

So können in den Einstellungen neu gewisse Wörter gefiltert werden. Wer eine Nachricht mit einem solchen Wort verschickt, wird in eine separate Kategorie gesteckt.

Instagram
Eine weitere Änderung, die Instagram eingeführt hat, ist, dass man beim Blockieren von Personen auch potenzielle andere Accounts dieser Person blockieren kann.

Eine weitere Änderung, die Instagram eingeführt hat, ist, dass man beim Blockieren von Personen auch potenzielle andere Accounts dieser Person blockieren kann.

Instagram

Darum gehts

  • In Direktnachrichten werden auf Instagram immer wieder beleidigende oder belästigende Nachrichten verschickt.

  • Nun hat Instagram einen Filter eingeführt, der auch Direktnachrichten nach Schimpfwörtern oder bestimmten Emojis durchsucht.

  • Ausserdem lassen sich Accounts von belästigenden Personen besser blockieren.

Das Online-Netzwerk Instagram führt einen neuen Mobbing-Filter ein. Damit sollen Nutzerinnen und Nutzer beleidigende Direktnachrichten aussortieren können, wie das Unternehmen mitteilte. Der Filter soll ab Mittwoch in Deutschland, Frankreich, Grossbritannien, Irland, Neuseeland, Kanada und Australien freigeschaltet werden.

Instagram-Nutzerinnen und -Nutzer können den Angaben zufolge damit persönliche Nachrichten anderer Userinnen und User auf eine Reihe von Schimpfwörtern oder bestimmte Emojis untersuchen lassen. Diese Nachrichten laufen dann in einen separaten Eingang und können Instagram als missbräuchlich gemeldet werden. Insbesondere unter die Lupe genommen werden Direktnachricht-Anfragen, da es dort laut Instagram am häufigsten zu belästigenden Nachrichten komme.

Ausgeweitete Blockierung

In den Ländern mit dem neuen Filter hätten «Fussballer und andere Persönlichkeiten» vielfach beleidigende Direktnachrichten erhalten, sagte die Instagram-Verantwortliche Clotilde Briend zur Begründung der Nachrichtenagentur AFP. In den kommenden Wochen und Monaten soll der neue Filter aber auch in weiteren Ländern eingeführt werden.

Ausserdem will es Instagram schwieriger machen, Personen zu kontaktieren, die einen in der Vergangenheit bereits einmal blockiert haben. Dies gilt auch für den Fall, wenn eine Person einfach einen neuen Account erstellt, um einen User oder eine Userin zu kontaktieren. Neu haben Nutzerinnen und Nutzer die Möglichkeit, beim Blockieren eines Accounts gleich auch potenzielle zukünftige Accounts dieser Person zu blockieren.

Instagram zählt weltweit mehr als eine Milliarde Nutzer und gehört zur Facebook-Gruppe. Dem Konzern zufolge könnte es eine ähnliche Funktion künftig auch für die Dienste Messenger und WhatsApp geben.

Bist du oder ist jemand, den du kennst, von (Cyber-)Mobbing betroffen?

Hier findest du Hilfe:

Beratungsstellen der Opferhilfe Schweiz

Fachstelle Mobbing (kostenpflichtig)

Pro Juventute, Beratung für Kinder und Jugendliche, Tel. 147

Elternberatung, Tel. 058 261 61 61

Hilfe bei Mobbing, Fachstelle für Schulen und Eltern (kostenpflichtig)

My 20 Minuten

Als Mitglied wirst du Teil der 20-Minuten-Community und profitierst täglich von tollen Benefits und exklusiven Wettbewerben!

Als Mitglied wirst du Teil der 20-Minuten-Community und profitierst täglich von tollen Benefits und exklusiven Wettbewerben!

Digital-Push

Wenn du den Digital-Push abonnierst, bist du über News und Gerüchte aus der Welt von Whatsapp, Snapchat, Instagram, Samsung, Apple und Co. informiert. Auch erhältst du Warnungen vor Viren, Trojanern, Phishing-Attacken und Ransomware als Erster. Weiter gibt es Tricks, um mehr aus deinen digitalen Geräten herauszuholen.

So gehts: Installiere die neuste Version der 20-Minuten-App. Tipp unten rechts auf «Cockpit», dann «Einstellungen» und schliesslich auf «Push-Mitteilungen». Beim Punkt «Themen» tippst du «Digital» an – et voilà!

(afp/doz)

Deine Meinung

8 Kommentare