Drogen mit Sepiaeffekt: Instagram geht gegen Drogenhandel vor
Aktualisiert

Drogen mit SepiaeffektInstagram geht gegen Drogenhandel vor

Mit Schnappschüssen von Marihuana, Medikamenten und Partydrogen haben Nutzer auf Instagram ihre Ware angeboten. Der Fotodienst will dem illegalen Treiben nun einen Riegel schieben.

von
tob
Weil offenbar einige Instagram Nutzer über die Plattform illegale Substanzen verkauft haben, blockierte der Fotodienst kurzerhand Schlagworte zum Thema Drogen.

Weil offenbar einige Instagram Nutzer über die Plattform illegale Substanzen verkauft haben, blockierte der Fotodienst kurzerhand Schlagworte zum Thema Drogen.

Der Fotodienst Instagram geht nach einem Medienbericht gegen Drogenhandel auf seiner Plattform vor. Instagram blockierte Schlagworte zum Thema Drogen, nachdem der britische Fernsehsender BBC auf mehrere Fälle von versuchtem Drogenhandel gestossen war.

Journalisten des TV-Senders hätten viele Bilder von Drogen auf der Foto-App entdeckt, darunter Marihuana, Medikamente und Partydrogen wie MDMA, berichtete der Sender. In den Texten unter den Fotos seien Verkaufsangebote gemacht und Verhandlungen angebahnt worden.

Instagram ist kein Verkaufsportal

Die mutmasslichen Verkäufer nutzten Schlagworte, damit ihre Fotos von anderen Nutzern gefunden werden. Daraufhin blockierte Instagram eine Reihe solcher Suchanfragen, erklärte der zum Online-Netzwerk Facebook gehörende Dienst der BBC.

Über Instagram lassen sich Handy-Schnappschüsse einfach teilen und mit Effekten bearbeiten. Der Dienst hat gut 150 Millionen Nutzer. Eine Instagram-Sprecherin rief Nutzer auf, unangemessene oder illegale Bilder zu melden. Das geht über eine eingebaute Funktion der App.

Die App sei nicht dafür gedacht, Dinge zu verkaufen oder zu kaufen. Instagram filtere solche Inhalte allerdings nicht selbst heraus, sagte die Sprecherin gegenüber BBC. Auch Facebook verlässt sich auf Beschwerden von Nutzern. (tob/sda)

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