Integrationspreis der Stadt Bern geht an Radio MigRaBe
Aktualisiert

Integrationspreis der Stadt Bern geht an Radio MigRaBe

MigRaBe vermittelt regelmässig in dreizehn Sprachen Informationen und produziert speziell für Frauen gestaltete Sendungen.

MigRaBe besteht seit Juli 2002 als Projekt des Stadtberner Lokalsenders Radio RaBe. Es berichtet über integrationsrelevante Fragen und macht auf aktuelle Anlässe in der Stadt Bern aufmerksam.

Mitgrantinnen und Migranten werden als Sendungsmacher ausgebildet. Der Einstieg ist niederschwellig gestaltet. Die Sendungsmacher arbeiten als Freiwillige auf der Basis von Spesenentschädigungen, wie der städtische Informationsdienst mitteilte.

Mit dem Integrationspreis werden Personen oder Organisationen ausgezeichnet, deren Arbeit im Integrationsbereich unterstützend und fördernd wirkt. Der siebenköpfigen Jury lagen 24 Bewerbungen vor, wie die Stadt mitteilte.

Migrantinnen und Migranten fehle vorerst das verlässliche Beziehungsnetz, das sie in ihrem Heimatland zurücklassen mussten, sagte Gemeinderätin Edith Olibet laut Redetext. Einmal hier, seien diese Menschen auf Informationen angewiesen, um sich orientieren zu können. Sie seien jedoch insbesondere auf die eigene und auf unsere Offentheit angewiesen, um sich auf das Neue einlassen zu können.

Netze mit und für Menschen, die aus einem mehr oder weniger fernen Ausland hierherkommen, bedürften Tag für Tag konkreter Arbeit, sagte Olibet weiter. (sda)

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