Wohntrend 2023: Mit dieser Wandfarbe bekommst du den Retro-Look

Anstatt komplette Akzentwände zu streichen, geht der Trend nun zu halbgestrichenen Wänden und Fake-Vertäfelung.

Anstatt komplette Akzentwände zu streichen, geht der Trend nun zu halbgestrichenen Wänden und Fake-Vertäfelung.

Instagram/lydias_layton_life
Publiziert

WohntrendInterior-Profis streichen jetzt nur noch die Hälfte der Wände

Nach Akzent-Türrahmen und geometrischen Formen kommt nun der nächste Farbtrend für die Wohnung: Wände, die nur zur Hälfte gestrichen werden.

von
Meret Steiger

Mit ein bisschen Farbe kannst du in deinem Zuhause einen riesigen Unterschied machen: Helle Farben können einen Raum grösser wirken lassen, Akzentwände in leuchtenden Farben machen ihn dynamischer und der richtige Farbton kann sogar deine Kreativität im Homeoffice steigern oder für besseren Schlaf sorgen. 

Im vergangenen Jahr waren nicht nur erdige, matte Farbtöne beliebt, sondern auch besonders gemalte Bögen und Rahmen, beispielsweise um ein Regal oder eine Tür hervorzuheben. Für das nächste Jahr rechnen diverse Wohn- und Einrichtungsmagazine aber mit einem neuen Trend: Dabei wird der obere Teil der Wand optisch von der unteren getrennt.

Schlichte Linien oder Fake-Paneele

Das Schöne bei diesem Trend: Es gibt sehr viel Spielraum, wie du ihn für deine Wohnung oder dein Haus anwenden kannst. So kannst du einfach den unteren Teil deiner Wand schlicht in einer einzigen Farbe streichen, ohne Muster oder Rahmen. Es gibt im Netz auch Anleitungen, wie du mit Farbe und Maler-Klebeband eine Wandvertäfelung faken kannst.

Aber aufgepasst: Auch wenn du für die gemalte «Holzvertäfelung» keine Holzlatten an die Wand schrauben musst, musst du als Mieter oder Mieterin trotzdem vorsichtig sein: Du bist verpflichtet, die Wohnung bei deinem Auszug wieder in den Ursprungszustand zu versetzen. Sprich, wenn du die Wände in bunten Farben gestrichen hast, musst du sie grundsätzlich wieder weiss hinterlassen, wenn du ausziehst.

«Dipping» und andere Muster

Deiner Fantasie sind hier kaum Grenzen gesetzt. Je nachdem, welchen Effekt du erzielen willst, ist aber die Höhe der gemalten Wand wichtig. So sehen die Wände stimmiger aus, wenn du dich bei der Höhe zum Beispiel an einem Fenster orientierst und die untere Fensterkante als Grenze nimmst. Es gibt auch auch die «Dipping»-Technik, bei der nur ein schmaler Streifen oben unter der Decke weiss gelassen wird. Dabei kannst du dich zum Beispiel an der Oberkante des Türrahmens orientieren. 

Weitere Muster lassen sich ganz leicht mit Malerklebeband einfügen, zum Beispiel eine weisse Linie, die wenige Zentimeter unter der oberen Kante der bunten Farbe gezogen wird und so für eine Art Rahmen sorgt. Auch die Fake-Täfelung kannst du so malen: Dafür machst du mit dem Klebeband gleichmässige Streifen an die Wand, die du danach unterschiedlich ausmalst.  

Du kannst auch versuchen, eine Vertäfelung im Kassetten-Stil zu faken. Dafür machst du grössere und kleinere Rechtecke mit dem Klebeband. Nach dem Streichen kannst du die nun weissgebliebenen Linien entweder dunkel ausmalen oder so lassen.

Gefällt dir der Trend, nur die Hälfte der Wände zu streichen?

Deine Meinung

3 Kommentare