Mega-Projekt: Internationale Hotelkette macht bei The Circle mit
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Mega-ProjektInternationale Hotelkette macht bei The Circle mit

Grünes Licht für das Mega-Projekt The Circle am Flughafen Zürich. Bisher stand der Bau auf wackligen Füssen – nun bestätigt der Flughafen-CEO, dass die Finanzierung gesichert ist.

von
Hanspeter Arnold / Simona Marty
Die kleinste Grossstadt der Schweiz entsteht am Zürcher Flughafen. Das Siegerprojekt eines japanischen Architekturbüros trägt den Namen Divers(c)ity.

Die kleinste Grossstadt der Schweiz entsteht am Zürcher Flughafen. Das Siegerprojekt eines japanischen Architekturbüros trägt den Namen Divers(c)ity.

Mit Edelboutiquen, einem Konferenzzentrum, Restaurants und einem Hotel entsteht am Flughafen Zürich ein enormes städtisches Quartier mit 5000 neuen Arbeitsplätzen. Nachdem das grösste Hochbau­projekt der Schweiz Anfang Jahr noch auf der Kippe stand und Medien bereits über ein Scheitern spekulierten, ist die Finanzierung für The Circle nun endgültig sichergestellt.

Wie Thomas Kern, CEO der Zürich Flughafen AG, gegenüber 20 Minuten bestätigt, habe man für The Circle einen Partner gefunden. «Wir sind mit einer internationalen Hotelkette handelseinig. Das wird eine sehr gute Sache.» Der Name soll in wenigen Wochen bekannt gegeben werden – dann, wenn auch die Bau­bewilligung vorliege.

Welche Hotelkette neu am Flughafen Zürich ihre Zelte aufschlägt, ist momentan noch völlig unklar. In Insiderkreisen galt die SV Group, die Lizenznehmerin der US-Hotel­kette Marriott, als wahrscheinlichste Mieterin. Sie soll mit der Flughafen Zürich AG im Gespräch gewesen sein.

SV-Group-Sprecherin Stephanie Steinmann winkt jedoch ab: «Wir sind nicht die neuen Mieter und es gab auch keine Verhandlungen.» Auch die Hotelkette Sheraton oder das Park Hotel Hyatt in Zürich stecken auf Anfrage nicht hinter dem Megaprojekt.

Mit dem Bau von The ­Circle kann frühestens Anfang des nächsten Jahres begonnen werden – im Jahr 2017 wird die erste Etappe in Betrieb ­gehen. Der gesamte Komplex kostet rund eine Milliarde Franken – fast dreimal mehr als das Zürcher Hochhaus Prime Tower.

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