Internationaler Strafgerichtshof schickt Ermittler in den Sudan
Aktualisiert

Internationaler Strafgerichtshof schickt Ermittler in den Sudan

Ein Ermittlungsteam des Internationalen Strafgerichtshofs (ICC) wird in den kommenden Tagen in den Sudan reisen. Der Strafgerichtshof ist von der sudanesischen Regierung nicht anerkannt.

Man habe ausreichend Material für einen Prozess wegen Menschenrechtsverletzungen in der Krisenregion Darfur zusammengetragen und wolle dies nun vor Ort überprüfen, erklärte Staatsanwalt Luis Moreno-Ocampo am Montag in Den Haag. Im Februar könnte den Richtern dann bereits eine konkrete Anklage vorgelegt werden. Weitere Einzelheiten nannte Moreno-Ocampo nicht. Unklar blieb allerdings, ob der ICC etwaige Festnahmen im Sudan überhaupt durchsetzen könnte. Die Regierung in Khartum hat den Strafgerichtshof nicht anerkannt. (dapd)

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