Internet-Wurm «Bofra» unterwegs
Aktualisiert

Internet-Wurm «Bofra» unterwegs

Nach dem Auftauchen des Spionage-Internetwurms «Bofra» befürchten Experten die Ausbreitung einer neuen Art Schädlinge im Internet, die sich über Werbebanner verbreiten.

Der Wurm verbreitet sich über Bannerwerbung und spioniert gezielt das Nutzerverhalten der Befallenen aus.

«Bofra» befällt derzeit vorzugsweise europäische Websites unter anderem in Grossbritannien, Schweden und den Niederlanden. Der Wurm macht sich gleich zwei Sicherheitslücken zunutze, die er sowohl im Internet Explorer 6.0 als auch in der Software Apache findet, die auf Webservern eingesetzt wird.

Allerdings sind zumindest jene Nutzer geschützt, die Microsofts jüngstes Sicherheits-Update ServicePack 2 installiert haben, sagte Thomas Baumgärtner von Microsoft.

Für eine Infektion müsse der Nutzer nicht einmal eine infizierte Bannerwerbung anklicken, erklärte der deutsche Virenexperte Christoph Fischer gegenüber der Nachrichtenagentur dpa. Es reiche aus, dass man eine entsprechende Website aufruft, und das schädliche Programm könne starten.

(sda)

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