«Jeder Klick ist wichtig!»: Internetkriminalität hat Hochkonjunktur

Aktualisiert

«Jeder Klick ist wichtig!»Internetkriminalität hat Hochkonjunktur

Beim Surfen in den Weiten des Internets fühlen sich viele Zeitgenossen noch immer anonym und sicher. Zu Unrecht, wie Symantec, Hersteller
der Norton-Sicherheits-Produkte, beim Launch ihrer aktuellenVersionen mit neuen Zahlen zur Kriminalität im Internet demonstrierte.

von
Michel Pescatore

Während gemäss Symantec im Kanton Zürich etwa alle vier Minuten eine Straftat begangen wird, verstreichen im Internet nur gerade drei Sekunden bis zur nächsten. Das Repertoire reicht dabei vom simplen Kreditkartenklau über Einbrüche in Computer bis hin zur Übernahme kompletter Identitäten.

Internetkriminelle profitieren einerseits von der Ortsunabhängigkeit ihrer Tätigkeit und der daraus ­resultierenden Verschleierungsmöglichkeiten sowie (noch oft) von der Behäbig- und Machtlosigkeit der Behörden, denen eine grenzüberschreitende, schnelle ­Interventionstruppe auch für kleinere Vorfälle fehlt. Das gute Verhältnis von Aufwand und Ertrag garantiert somit ein äusserst lukratives Spielfeld.

Dieses Gefahrenpotential steigt und fällt allerdings enorm mit dem (Un)wissen und der Gutgläubigkeit der Benutzer, denn nicht jedes E-Mail hält, was es verspricht, und vermeintliche Freunde entpuppen sich als Wolf im Schafspelz. So hat auch Symantec erkannt, dass eine ­gute Schutzsoftware nur die halbe Miete ist, und will deshalb das Bewusstsein der Internetbenutzer mit dem Slogan «Jeder Klick ist wichtig!» (www.everyclickmatters.com) in Bezug auf ihr Surfverhalten nachhaltig ändern.

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