St. Gallen: Interpellation zur Spitalstrategie eingereicht
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St. GallenInterpellation zur Spitalstrategie eingereicht

Die Spitalstrategie 2012 des Kantons St. Gallen wird grundsätzlich hinterfragt: Die Fraktionen von SVP, CVP und FDP haben am Montag, dem ersten Tag der Aprilsession des Kantonsrats, eine dringliche Interpellation eingereicht. Es geht um Milliarden- Investitionen.

Geht es nach den Interpellanten, soll die Investitionsplanung für St. Galler Spitäler und die Strategie der 2006 verabschiedeten Quadriga II (Spitalverbunde) überdacht werden. Von 2008 bis 2017 rechnet die Regierung mit Investitionen von 720 Millionen Franken; das legte sie dem Kantonsrat im Mai 2007 in einem Bericht vor.

Inzwischen werde der Investitionsbedarf mit 1,2 Milliarden Franken beziffert. Durch Änderungen im Krankenversicherungsgesetz, die 2012 in Kraft treten, ergäben sich neue Rahmenbedingungen, heisst es im Vorstoss von SVP, CVP und FDP. Zu berücksichtigen seien auch die prognostizierten Staatshaushaltsdefizite in den nächsten Jahren.

(sda)

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