Interpol fahndet nach Schweizer Menschenhändler
Aktualisiert

Interpol fahndet nach Schweizer Menschenhändler

Die ungarische Polizei hat einen internationalen Frauenhandel-Ring gesprengt. Eine Ungarin und ein Schweizer sollen das illegale Geschäft unter dem Decknamen «Escort- Agentur» in grossem Stil aufgezogen haben.

Dies berichtete die ungarische Nachrichtenagentur MTI am Dienstag. Die jungen Frauen stammten vor allem aus Ungarn, Rumänien und der Ukraine und wurden via Internet an Kunden in der Schweiz, Italien und Frankreich weitervermittelt.

Die Frauen arbeiteten in einer noblen Bar nahe Zürich sowie in Luxushotels in Rom und Paris, gingen ihrer Tätigkeit aber auch in Ungarn nach. «Sekretärinnen» der Agentur informierten Interessenten mittels Telefon- und Internet-Dienst über Termine, Preise und Dienstleistungen.

Gegen die zwölf ungarischen Beschäftigten des Budapester Büros der «Escort-Agentur», die seit 2004 existierte, wurde nun ein Verfahren eröffnet. Der Schweizer ist flüchtig und wird mittels internationalen Haftbefehls gesucht. (sda)

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