20.06.2018 19:54

Operation Thunderstorm

Interpol rettet 31'000 Tiere aus illegalem Handel

27'000 Reptilien und 4000 Vögel befreit, tonnenweise Elfenbein beschlagnahmt: Interpol ist weltweit gegen den illegalen Handel mit Wildtieren vorgegangen.

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Die Operation Thunderstorm, die von der internationalen Kriminalpolizei Interpol geleitet wurde, fand in 93 Ländern statt. Dabei wurden Zehntausende Tiere aus dem illegalen Wildtierhandel gerettet.

Die Operation Thunderstorm, die von der internationalen Kriminalpolizei Interpol geleitet wurde, fand in 93 Ländern statt. Dabei wurden Zehntausende Tiere aus dem illegalen Wildtierhandel gerettet.

Twitter / Interpol
Bei der gross angelegten Aktion wurden rund 4000 Vögel gerettet.

Bei der gross angelegten Aktion wurden rund 4000 Vögel gerettet.

Twitter / Interpol
Auch 14 Raubkatzen sowie 27'000 Reptilien wurden dabei befreit.

Auch 14 Raubkatzen sowie 27'000 Reptilien wurden dabei befreit.

Twitter / Interpol

In einer gross angelegten Aktion haben Sicherheitskräfte in über 90 Ländern Zehntausende Tiere aus dem illegalen Wildtierhandel befreit. Bei Operation Thunderstorm, die von der internationalen Kriminalpolizei Interpol geleitet wurde, wurden 14 Raubkatzen – Tiger, Löwen, Leoparden und Jaguare – sowie 27'000 Reptilien, darunter 869 Alligatoren und rund 10'000 Schlangen, beschlagnahmt. Auch 4000 Vögel und 48 Primaten wurden bei den weltweit durchgeführten Razzien geborgen.

Wie «Euronews» berichtet, wurden im Mai insgesamt 1947 Razzien durchgeführt, 1400 verdächtige Personen wurden danach identifiziert.

Bei den Durchsuchungen wurden nicht nur lebende Tiere entdeckt, sondern auch die Kadaver von sieben Bären, zwei davon Eisbären. Zudem wurden 25 Tonnen Bären-, Elefanten-, Wal- und Zebrafleisch sowie 1,3 Tonnen Elfenbein sichergestellt.

An der weltweiten Aktion beteiligten sich Mitarbeiter der Polizei, Grenz- und Zollbehörden, sowie Beamte von Wild- und Forstämter aus 93 Staaten.

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