Invasion der quasseligen Computer-Männchen

Aktualisiert

Invasion der quasseligen Computer-Männchen

Das wirkliche Leben ist voller
Menschen. Im Internet aber ist
man oft allein unterwegs. Die
Weblins wollen das ändern.

Weblins sind Avatare, virtuelle Stellvertreter, die den Internet-Nutzer auf jede Website begleiten, wohin man sich auch bewegt. «Sie sind völlig Website-unabhängig, das kann auch Google nicht verhindern», sagt Christine Stumpf von Weblin.com. Die Avatare sehen aus wie kleine Menschen, mal lässig in Jeans oder geschäftsmässig im Anzug. Wie der eigene Weblin aussieht, entscheidet der Nutzer selbst.

Die Idee dahinter: Besucher einer Website haben oft ein gemeinsames Interesse für deren Thema. Wer da einen Weblin trifft, hat also sofort ein Gesprächsthema. Sei es beim Ansehen von Videoclips bei YouTube oder beim Diskutieren auf einer Film-Website.

Das globale Dorf der Weblins beschränkt sich allerdings bislang auf Windows-Nutzer. Auf dem Mac oder unter Linux haben die Weblins das Laufen noch nicht gelernt.

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