Investitionen im Ausland nahmen zu
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Investitionen im Ausland nahmen zu

Die Globalisierung der Schweizer Wirtschaft hat im Jahr 2006 einen weiteren Schub erhalten: Die Schweizer Direktinvestitionen im Ausland erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr um 37 Prozent auf 87,6 Milliarden Franken.

Damit wurde auch der bisherige Rekord von 75 Milliarden Franken aus dem Boomjahr 2000 deutlich übertroffen. Das Wachstum der Weltwirtschaft und die hohe Liquidität der Firmen schlugen sich in umfangreichen Übernahmen im Ausland nieder, teilte die Schweizerische Nationalbank (SNB) mit.

Um fast zehn Prozent gewachsen ist auch die sogenannte «sechste Schweiz», wie sich die von Schweizer Unternehmen im Ausland beschäftigten Mitarbeitenden nennen. Ihre Zahl stieg um 177000 Franken auf über zwei Millionen. Diese Firmen beschäftigen auch gut 800000 Personen in der Schweiz.

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