Tiefenbrunnen: Investoren sollen Hafenprojekt finanzieren
Aktualisiert

TiefenbrunnenInvestoren sollen Hafenprojekt finanzieren

Die Stadt hat das Projekt Marina Tiefenbrunnen um rund 30 Millionen Franken abgespeckt. Ausserdem seien inzwischen namhafte Investoren an einer Realisierung interessiert.

von
wed
So soll der neue Hafen beim Tiefenbrunnen aussehen.

So soll der neue Hafen beim Tiefenbrunnen aussehen.

Neben dem jahrelangen Kampf um ein Zürcher Fussballstadion verfolgt die Stadt Zürich seit längerem auch noch eine weitere Sport- und Freizeitanlage: Das Hafenprojekt Marina beim Tiefenbrunnen. Noch vor einem Jahr legte die Stadt das Projekt auf Eis - weil das Geld, rund 90 Millionen Franken, fehlte und diverse andere Grossprojekte mit höherer Priorität anstanden. Wie der «Tages-Anzeiger» schreibt, gibt es nun aber mehrere «namhafte Investoren», die an dem Marina-Projekt interessiert sind.

Laut Norbert Müller, Leiter des Projektstabs Stadtrat, werde auch wieder aktiv an dem Hafenprojekt gearbeitet. Inzwischen seien die Kosten von 90 Millionen Franken auf 60 Millionen gesenkt worden. Eine Projektgruppe arbeite im Moment daran, mehrere Trägerschaftsmodelle auszuarbeiten - mit und ohne Beteiligung der Stadt. «Gut möglich, dass sich die Privatwirtschaft mit der Stadt zusammentut», sagt Müller. Bereits beim Löwenbräu-Areal habe sich eine solche Zusammenarbeit bewährt. Der Zürcher Yacht Club, der Zürcher Segelclub und der Segelclub Enge haben bereits eine finanzielle Beteiligung zugesichert. Und auch die Kibag Holding AG signalisiert Bereitschaft für ein Engagement.

Platz für Boote, Wakeboarder und ein Restaurant

Das Projekt Marina Tiefenbrunnen soll 2020 gebaut werden und beinhaltet einen schwimmenden Hafen mit einer Rampe, einen Kran und rund 300 Trockenplätze für Boote. Im integrierten Wassersportzentrum soll es zudem Platz für Wakeboarder und Taucher geben. Auch ein öffentliches Restaurant ist vorgesehen.

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