Investorengruppe zieht Angebot für BenQ Mobile zurück

Aktualisiert

Investorengruppe zieht Angebot für BenQ Mobile zurück

Der insolvente Handyhersteller BenQ Mobile verliert einen weiteren Übernahmeinteressenten. Die Investorengruppe um den deutschen Manager Hansjörg Beha und die US- Biometriefirma Sentex Sensing Technologies hat ihr Angebot zurückgezogen.

Wesentliche Faktoren, auf denen das Konzept der Investorengruppe basiert habe, hätten nicht in angemessener Zeit geklärt werden können, sagte Beha am Freitag der Nachrichtenagentur Reuters.

Am 1. Januar war das Insolvenzverfahren drei Monate nach dem Zusammenbruch der früheren Siemens-Handysparte offiziell eröffnet worden. Alle Versuche, BenQ Mobile als Ganzes oder in Teilen vor Eröffnung des Insolvenzverfahrens zu verkaufen, waren zuvor gescheitert.

Von den ursprünglich rund 3000 Mitarbeitern in Deutschland sind derzeit noch etwa 260 mit der Abwicklung des Betriebs und der Auslaufproduktion beschäftigt.

(sda)

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