Inzest-Drama: Wenig Hoffnung für Kerstin
Aktualisiert

Inzest-Drama: Wenig Hoffnung für Kerstin

Die 19-jährige Kerstin Fritzl, die seit dem 19. April in einem Amstettner Spital behandelt wird, hat wenig Überlebenschancen. Sollte Kerstin sterben, ist ihr Vater Josef Fritzl wegen Mordes dran.

Kerstin lebte ihr ganzes Leben im Kellerverlies ihres Vaters Josef Fritzl. Mitte April erkrankte die 19-Jährige, die noch nie Sonnenlicht gesehen hatte, so schwer, dass sie auf Druck ihrer Mutter von ihrem Peiniger in das Rotkreuz-Spital in Amstetten gebracht wurde.

Nun berichtet die britische Zeitung «Mirror», dass die Ärzte am Sonntag dem Mädchen wenig Überlebenschancen einräumten. «Aufgrund des multiplen Organversagens sind ihre Überlebenschancen sehr gering», sagte die Sprecherin des Spitals in Amstetten.

Es droht Mordanklage

Kerstin ist die älteste Tochter der 42-jährigen Elisabeth und ihres 73-jährigen Vaters Josef Fritzl. Sollte Kerstin sterben, droht dem Inzest-Monster eine Klage wegen Mordes. Ein Staatsanwalt sagte: «Wir werden ihn wegen Mordes durch Vernachlässigung anklagen.»

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