Inzest-Nachbar fassungslos
Aktualisiert

Inzest-Nachbar fassungslos

Zwölf Jahre lebte ein Nachbar über dem Verlies, wo Elisabeth Fritzl mit ihren sechs Kindern hauste. Nichts hat er bemerkt. Wie die ganze Welt ist Tankwart Alfred Dubanovsky fassungslos.

Vor einem Jahr zog Dubanovsky aus dem Horrorhaus aus. Er hatte keinen Schimmer, was sich unter seiner 42 Quadratmeter grossen Wohnung während den zwölf Jahren abgespielt hat, in denen er in Amstetten wohnte, berichtet die österreichische Zeitung «Kurier» auf ihrer Online-Newsplattform.

Dennoch: Mit der grausamen Gewissheit bekommen Auffälligkeiten einen Sinn. Den Nachbarn wurde es von Josef Fritzl strengstens untersagt, Keller und Hinterhof auch nur zu betreten: "Der Keller ist elektronisch gesichert, und wer ihn betritt, wird fristlos gekündigt", soll der Hausherr gedroht haben. Manchmal hat Dubanovsky Klopfgeräusche gehört, die er sich nicht erklären konnte. Ausserdem hat Fritzl oft Lebensmittel in den Keller geschleppt. Sonst sei aber alles normal gewesen.

Quelle: Kurier.at

jeb, 20minuten.ch

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