Aktualisiert 09.12.2008 10:54

OlympiaIOC lässt rund 500 Dopingproben nachtesten

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) gab am Dienstag bekannt, dass ab Januar rund 500 Dopingproben der Spiele von Peking in den Labors von Lausanne (400) und Köln (100) nachgetestet werden.

Erste Ergebnisse sollen gegen Ende März bekannt werden.

Die Nachkontrollen betreffen die Ausdauer-Sportarten Rad, Rudern, Schwimmen und Leichtathletik. In Lausanne wird in den Blutproben vor allem nach der neuesten EPO-Generation Cera gesucht, die in der Tour de France Riccardo Ricco, Leonardo Piepoli, Stefan Schumacher und Bergkönig Bernhard Kohl zum Verhängnis wurde. In Köln werden die Urinproben auf Insulin getestet, das den Glykogen- Metabolismus verändert und deshalb die Entdeckung von anderen, leistungssteigernden Substanzen erschwert.

Bei den Olympischen Sommerspielen in Peking waren zwischen dem 27. Juli und dem 24. August 4770 Dopingkontrollen durchgeführt worden. Von den 3801 Urinproben wurden 817 auf EPO getestet; von den 969 Blutkontrollen wurden 471 auf Wachstumshormone untersucht.

(si)

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