Heisse Landung: iPhone «brannte» im Flugzeug
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Heisse LandungiPhone «brannte» im Flugzeug

Aufregung an Bord einer Maschine der australischen Fluggesellschaft Rex: Ein überhitztes iPhone qualmte stark. Verletzt wurde niemand.

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dsc
Das von der Fluggesellschaft Rex zur Verfügung gestellte Foto zeigt ein stark beschädigtes iPhone 4.

Das von der Fluggesellschaft Rex zur Verfügung gestellte Foto zeigt ein stark beschädigtes iPhone 4.

Der Zwischenfall ereignete sich am vergangenen Freitag an Bord eines Flugzeugs der australischen Regionalfluggesellschaft Rex (Regional Express). Der Inlandflug ZL319 fand von Lismore in Ostaustralien nach Sydney statt. Nach der Landung ging das Smartphone eines Passagiers aus bislang ungeklärten Gründen kaputt, wie aus der Medienmitteilung der Fluggesellschaft vom 25. November hervorgeht. Das veröffentlichte Foto zeigt ein iPhone 4 mit stark zersplitterter Rückseite.

«Während Landeanflug»

Laut unbestätigten Informationen des australischen Vielflieger-Forums australianfrequentflyer.com.au bemerkte ein Flugbegleiter schon während des Landeanflugs einen Passagier, der ein rauchendes Smartphone aus der Tasche zog und auf den Kabinenboden warf. Laut australischen Medienberichten gelang es dem Flugbegleiter, das rot glühende Gerät zu «löschen».

Gemäss Unternehmensangaben werden die Inlandflüge mit zweimotorigen Saab 340 durchgeführt. Sie bieten je nach Bestuhlung Platz für knapp 40 Passagiere. Regional Express bezeichnet sich als Australiens grösste unabhängige Regionalfluggesellschaft mit wöchentlich 1300 Flügen zu 36 Flughäfen auf dem ganzen Kontinent.

Gefährlicher Akku

Das defekte iPhone ist an die australischen Behörden übergeben worden und wird genauestens untersucht. Zuständig sind das Australian Transport Safety Board (ATSB) und die Civil Aviation Safety Authority (CASA), wie aus der Medienmitteilung hervorgeht.

Die Meldung ist von Medien rund um den Globus aufgegriffen worden. Verschiedentlich wird von «spontaner Selbstentzündung» eines Apple-Smartphones berichtet. Dies ist insofern nicht zulässig, als die Ursache des Defekts noch nicht bekannt ist. Die Vermutung liegt auf der Hand, dass der Geräteakku zu heiss wurde und schmelzende Kunststoffteile den Rauch verursachten.

In den vergangenen Jahren haben Lithium-Ionen-Akkus immer wieder für negative Schlagzeilen gesorgt. Laptop-Hersteller riefen Millionen Geräte wegen defekter Batterien zurück. 2006 musste ein Frachtflugzeug wegen starker Feuer- und Rauchentwicklung in den USA notlanden. Die Untersuchungsbehörde fand etliche Notebook-Akkus an Bord, die stark verbrannt waren, wie golem.de berichtete.

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