iPhone: Erste Fans stehen Schlange
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iPhone: Erste Fans stehen Schlange

Obwohl das iPhone erst am kommenden Freitag auf den Markt kommt, stellen sich bereits erste Fans vor den Läden in die Wartereihe.

Am kommenden Freitag, dem 29. Juni, hat die Warterei in den USA auf das iPhone ein Ende. Wer sich eines der ersten Exemplare ergattern will, muss sich allerdings langsam vor einem der Apple-Stores in Position bringen, denn die ersten Fans bilden schon eine Schlange - wenn auch noch eine kurze.

Zu den hartnäckigsten willigen Käufern zählen zwei Freunde, die seit dem 25. Juni in der Fifth Avenue in Manhattan vor dem Apple-Laden verharren. Auf einem Plakat bitten Sie die vorbei gehenden Passanten um Unterstützung in Form von Essen und Trinken. In Blogs werden Bilder und Video-Interviews mit ihnen verbreitet. Noch sind die zwei alleine, doch das dürfte sich beim ganzen Hype um das iPhone in Kürze ändern. Denn laut einem Bericht der Wirtschaftszeitung «Handelsblatt» hat Apple schon jetzt mit Lieferengpässen zu kämpfen.

Apple gehen die Displays aus

Hintergrund sind laut der Wirtschaftszeitung «Handelsblatt» Lieferverzögerungen des zweiten Herstellers Sharp. Bald werde deshalb kurzfristig über den Bau eines zweiten Werkes für Touch-Screens entscheiden, hiess es. Sowohl Apple als auch Sharp und Balda lehnten auf Anfrage der Zeitung eine Aussage zu eventuellen Kundenbeziehungen oder Spekulationen über Lieferengpässe ab.

Ein Balda-Sprecher sagte lediglich, dass das Unternehmen tatsächlich eine Erweiterung des Werkes im chinesischen Xiamen erwäge. Die Entscheidung sei aber noch nicht gefallen. Am dortigen Bildschirmhersteller TPK ist Balda mit knapp 50 Prozent beteiligt. «Wir wollen in diesem Bereich generell stark wachsen», sagte der Sprecher dem «Handelsblatt».

Die Herstellung des Bildschirms für das iPhone, das ab 29. Juni in den USA verkauft wird, sei offenbar komplizierter als erwartet, schreibt das Blatt weiter. Probleme bereite die mechanische Verbindung des Bildschirms mit der schützenden Glasoberfläche. Die iPhone-Bildschirme zeichnen sich vor allem dadurch aus, dass sie auch Bewegungen mehrerer Finger erkennen können und so ganz neue Möglichkeiten zur Steuerung geben.

Apple will zehn Millionen iPhone-Geräte im kommenden Jahr verkaufen. Analysten erwarten einen Absatz in den ersten zwei Tagen von bis zu 200.000 Mobiltelefonen und drei Millionen bis Jahresende.

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