iPhone in Deutschland gelandet

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iPhone in Deutschland gelandet

Nur einen Tag, nachdem Apple das iPhone gemeinsam mit O2 für den britischen Markt ankündigt hatte, brachte Steve Jobs, das Gerät auch nach Deutschland.

Wie erwartet präsentierte er T-Mobile als Partner, der das iPhone ab 9.November exklusiv vertreiben wird. Bereits bei der Präsentation in London stellte Jobs klar, dass das Gerät für den europäischen Markt nicht mit UMTS ausgestattet sein würde. Die Reduzierung der Betriebszeit auf zwei bis drei Stunden durch die stromfressenden UMTS-Chips sei nicht hinnehmbar. Über den Vertrieb des iPhones in anderen europäischen Ländern verlor Jobs kein Wort.

Das iPhone wird in Deutschland mit acht Gigabyte Speicher in Verbindung mit einem der neuen iPhone-Tarife von T-Mobile für 399 Euro erhältlich sein. Damit liegt der Preis höher als in Grossbritannien oder den USA, wo das Gerät umgerechnet 385 Euro bzw. 285 Euro kostet. Näheres zu den Tarifmodellen würde erst kurz vor dem Verkaufsstart bekannt gemacht werden, erklärte T-Mobile bei der Präsentation. In Grossbritannien liegt die monatliche Grundgebühr zwischen 50 und 79 Euro. Die kostenlose Nutzung der WLAN-Zugangspunkte des Betreibers O2 ist in dem Preis enthalten. In Deutschland sei das Surfen über das T-Mobile WLAN-Netz ebenfalls möglich, ob der Zugang ebenfalls gratis sein wird, bleibt unklar.

Im Rahmen der Präsentation versprach T-Mobile, dass der Ausbau der Übertragungstechnik EDGE in Deutschland bis Ende des Jahres 100 Prozent erreichen würde. Dann sollen Geschwindigkeiten von 220 kbit/s im Download und 110 kbit/s im Upload möglich sein. «Wir sind eine Computerfirma mit jahrzehntelanger Erfahrung. Wir holen aus EDGE soviel raus, dass es kaum langsamer ist als UMTS», reagierte Jobs auf Kritik zur fehlenden UMTS-Unterstützung des iPhone. (pte)

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