Aktualisiert 04.05.2006 09:00

Ipod für verschüttete australische Bergarbeiter

Zwei verschüttete Bergarbeiter in Australien warten seit einer Woche auf Rettung. Damit sie sich die Zeit vertreiben können, wurden ihnen iPods in die Tiefe geschickt.

Seit mehr als einer Woche sind zwei Kumpel in einer Goldmine auf der australischen Insel Tasmanien gefangen. Dank der sofort eingeleiteten Rettungsarbeiten war es ab Samstag möglich, den beiden durch ein schmales Rohr Wasser, Lebensmittel und Kleider zu schicken. Unter anderem wurden laut netzzeitung darüber hinaus auch mit iPods versorgt, die ihre Lieblingslieder enthalten, damit ihnen Zeit bis ihrer Bergung nicht zu lang wird. Einer der Männer soll dabei Country-Musik verlangt haben, die musikalischen Vorlieben des anderen sind nicht bekannt.

Wie der Manager der Mine bekannt gab, sind die Männer guter Dinge, seitdem wieder der Kontakt zur Außenwelt besteht. Angehörige hatten auch die Möglichkeit, den beiden Briefe zu schicken. Außerdem wurde eine kleine Digitalkamera hinab gelassen, damit die Verschütteten Aufnahmen von dem Hohlraum machen können, in dem sie sich befinden. Das soll den Rettern Hinweise für die Bergungsarbeiten liefern.

Freiheit in 48 Stunden

Nach Angaben der Online-Ausgabe der australischen Zeitung «The Age» rechnen die Hilfskräfte damit, dass die eingeleiteten Bohrarbeiten, die die Kumpel befreien sollen, 48 Stunden dauern werden. Die beiden befinden sich unter einer zwölf Meter dicken Felsplatte. Sie wurden Anfang vergangener Woche bei einem Steinschlag verschüttet, ein Kollege von ihnen kam dabei ums Leben. (nz)

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