Aktualisiert 21.01.2005 08:33

Irak: 13 Tote bei Anschlag auf Moschee

Bei einem Anschlag auf eine schiitische Moschee in Bagdad sind mindestens dreizehn Menschen ums Leben gekommen.

Rund 40 weitere wurden nach Krankenhausangaben verletzt. Vor der Al-Taf-Moschee im Südwesten der irakischen Hauptstadt sei eine Autobombe explodiert, als die Gläubigen gerade das Gotteshaus verliessen, berichtete ein Augenzeuge. Wegen des muslimischen Opferfests Eid el Adha war die Moschee gut besucht. Mehrere parkende Autos gingen in Flammen auf, das Gebäude selbst wurde offenbar nicht beschädigt.

Bereits am Mittwoch war eine schiitische Moschee in Bagdad Ziel eines Anschlags, bei dem jedoch niemand verletzt wurde. Die Zahl der Angriffe auf Einrichtungen und Geistliche der irakischen Schiiten hat in den vergangenen Wochen zugenommen. Dies wird mit der Parlamentswahl am 30. Januar in Verbindung gebracht, für die sich vor allem schiitische Politiker eingesetzt hatten. Von der sunnitischen Bevölkerungsminderheit wird die Wahl abgelehnt. (dapd)

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