Irak: 17 Tote bei Selbstmordanschlag
Aktualisiert

Irak: 17 Tote bei Selbstmordanschlag

Kein Ende der Gewalt in Sicht: Vor dem wichtigsten schiitischen Heiligtum im Irak hat sich ein Selbstmordattentäter mit einer Autobombe in die Luft gesprengt und dabei weitere 16 Menschen mit in den Tod genommen.

38 weitere Menschen wurden zum Teil schwer verletzt, darunter 5 Polizisten. Die Sprengladung explodierte inmitten einer Gruppe von Bauarbeitern, rund 500 Meter vom Schrein des Imams Ali bin Abi Talib entfernt, dem wichtigsten Heiligtum der Schiiten im Irak.

Nadschaf ist im Vergleich zu Bagdad und anderen irakischen Städten von religiös motivierter Gewalt bislang weitgehend verschont geblieben. Seit Dezember steht die Stadt unter der Kontrolle irakischer Sicherheitskräfte.

Bei der Explosion einer Autobombe im Bagdader Stadtteil Al-Baija starben drei Zivilisten. Elf weitere Menschen wurden verletzt. In der sunnitischen Provinz Al Anbar im Westen des Iraks wurden am Dienstag erneut zwei US-Soldaten bei Kämpfen gegen Aufständische getötet, wie die US-Armee mitteilte. (sda)

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