Aktualisiert 19.10.2004 12:11

Irak: Bomben und Attentat

Granaten töten vier Nationalgardisten in Bagdad und der Gouverneur der Provinz Ninive ist einem Attentat knapp entgangen.

Bei einem versuchten Attentat auf den Gouverneur der nordirakischen Provinz Ninive, Dureid Kaschmula, sind am Dienstag nach Angaben von Augenzeugen mehrere Iraker getötet oder verletzt worden. Der Gouverneur selbst sei unverletzt geblieben.

Eine Autobombe sei am Vormittag auf einer Landstrasse bei Mossul explodiert, als der Konvoi des Gouverneurs vorbeifuhr. Mehrere Fahrzeuge gingen laut Augenzeugen in Flammen auf. Der Amtsvorgänger des Gouverneurs, Osama Kaschmula, war im vergangenen Juli einem Attentat zum Opfer gefallen.

Bei einem Granatenangriff auf einen Stützpunkt der irakischen Nationalgarde im Norden von Bagdad sind nach jüngsten Angaben mindestens vier Menschen getötet und 80 weitere verletzt worden. Dies teilte das irakische Verteidigungsministeriums mit. Alle Opfer seien Angehörige der Nationalgarde.

Das US-Militär hatte zuvor bestätigt, dass bei dem Angriff keine US-Bürger oder US-Soldaten zu Schaden gekommen waren. Die irakischen Sicherheitskräfte sind fast täglich Ziel von Anschlägen und Überfällen.

(dapd)

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