Irak: Drei US-Soldaten sterben bei Bombenexplosion
Aktualisiert

Irak: Drei US-Soldaten sterben bei Bombenexplosion

Drei US-Soldaten sind am Freitag bei einer Explosion in der Nähe Bagdads getötet worden. Nach Angaben der US-Armee detonierte der Sprengsatz, als das Fahrzeug der Soldaten vorbeifuhr.

Der Anschlag ereignete sich in der Provinz Babylon südlich von Bagdad. Seit dem Beginn des Irak-Krieges im März 2003 starben mehr als 2400 US-Soldaten im Irak.

In der Nähe der nordirakischen Stadt Baidschi wurden unterdessen sechs Ingenieure der staatlichen Ölgesellschaft zusammen mit ihrem Fahrer entführt. Die Polizei in Kirkuk teilte am Freitag mit, die Männer, darunter mehrere leitende Angestellte der Nord- Ölgesellschaft, hätten am Donnerstagabend auf der Strecke Kirkuk- Baidschi eine Autopanne gehabt und seien verschleppt worden.

In Baidschi waren im Januar die beiden deutschen Techniker Thomas Nitzschke und René Bräunlich aus Leipzig entführt worden, die am vergangenen Dienstag freigelassen wurden. Zu der 250 Kilometer nördlich von Bagdad gelegene Stadt Kirkuk gehören einige der grössten Ölvorkommen des Iraks. In Baidschi liegt die wichtigste Raffinerie der Region.

(sda)

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