Aktualisiert 05.10.2006 10:28

Irak: Verwirrung um Tod von Al-Kaida-Anführer

Die irakischen Behörden untersuchen mit Hilfe eines DNA-Tests, ob Al-Kaida-im-Irak-Anführer Abu Ajjub al Masri bei einem Angriff getötet wurde.

Dies erklärte der stellvertretende irakische Innenminister Hussein Kamal am Donnerstag in Bagdad. Die US-Streitkräfte hielten es indes für «höchst unwahrscheinlich», dass Al Masri ums Leben kam.

US-Militärsprecher Barry Johnson sagte, bei einer Razzia in der westlichen Provinz Anbar seien kürzlich mehrere mutmassliche Al-Kaida-Mitglieder getötet worden. Zunächst sei vermutet worden, dass unter ihnen möglicherweise Al Masri sei. Nach weiteren Abklärungen habe sich dies aber als höchst unwahrscheinlich herausgestellt, sagte Johnson der Nachrichtenagentur AP. Nach Kamals Angaben fand die Razzia vor zwei Tagen statt. Weitere Angaben machten weder er noch Johnson.

Zwei arabische Fernsehsender hatten zuvor berichtet, dass die Aufständischen von US-Truppen bei Haditha getötet worden seien. Am Sonntag hatte der nationale Sicherheitsberater Muwafak al Rubaie erklärt, irakische und US-Truppen seien Al Masri dicht auf den Fersen. (dapd)

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