Atom-Gespräche: Iran macht deutliche Zugeständnisse
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Atom-GesprächeIran macht deutliche Zugeständnisse

Teheran bietet in Genf Hand zu weitreichenden Abstrichen an seinem Atomprogramm. Das Land wolle nicht länger im Dunkeln tappen, sagte der stellvertretende Aussenminister.

Der Iran ist offenbar zu deutlichen Abstrichen bei seinem Atomprogramm bereit. Am Rande der Gespräche mit den fünf UNO-Vetomächten und Deutschland am Dienstag in Genf verlautete aus Teilnehmerkreisen, der iranische Aussenminister Dschawad Sarif habe angeboten, sowohl die Uran-Anreicherung als auch die Zahl der Zentrifugen für diese Anreicherung zu reduzieren - zwei zentrale Forderungen der sechs anderen Teilnehmerstaaten.

Offiziell wurde bislang nichts bekannt. Der Sprecher der EU-Aussenbeauftragten Catherine Ashton, Michael Mann, sagte, es habe einige positive Signale aus Teheran gegeben. Sarif hatte am Dienstag einen rund einstündigen Vortrag mit einer Powerpoint-Präsentation gehalten. Der Titel lautete: «Ein Ende der unnötigen Krise und ein Anfang für neue Horizonte.»

«Wir glauben, unser Vorschlag hat das Potenzial für einen Durchbruch», sagte der stellvertretende Aussenminister Abbas Araghchi und fügte hinzu: «Wir wollen nicht länger im Dunkeln tappen und in Unsicherheit leben und an der Zukunft zweifeln.» Teheran hofft, mit Zugeständnissen die Aufhebung der internationalen Sanktionen zu erreichen, die die Wirtschaft des Landes schwer in Mitleidenschaft gezogen haben.

«Wir glauben, unser Vorschlag hat das Potenzial für einen Durchbruch», sagte der stellvertretende Aussenminister Abbas Araghchi und fügte hinzu: «Wir wollen nicht länger im Dunkeln tappen und in Unsicherheit leben und an der Zukunft zweifeln.» Teheran hofft, mit Zugeständnissen die Aufhebung der internationalen Sanktionen zu erreichen, die die Wirtschaft des Landes schwer in Mitleidenschaft gezogen haben.

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