Aktualisiert 09.10.2015 15:19

Kommandeur der RevolutionsgardeIranischer General stirbt bei Kämpfen in Syrien

Hossein Hamedani hat die syrische Armee beim Kampf gegen den IS beraten. Jetzt ist der hochrangige Kommandeur der iranischen Revolutionsgarde tot.

von
woz
Hatte schon im Irak-Krieg eine wichtige Rolle inne: Hossein Hamedani im September 2011.

Hatte schon im Irak-Krieg eine wichtige Rolle inne: Hossein Hamedani im September 2011.

Ein hochrangiger Kommandeur der mächtigen iranischen Revolutionsgarde ist in einem Vorort der syrischen Stadt Aleppo ums Leben gekommen. General Hossein Hamedani habe «eine Beratungsmission ausgeführt», berichtete das iranische Staatsfernsehen, ohne weitere Einzelheiten zu nennen. Hamedani hatte im Krieg gegen den Irak von 1980 bis 1988 eine wichtige Rolle inne.

Der Iran ist einer der Hauptverbündeten des syrischen Präsidenten Bashar al-Assad. Teheran unterstützt seine Regierung seit Jahren militärisch und politisch. Seit dem Ausbruch des Bürgerkriegs 2011 hat es diese Hilfe noch ausgebaut. Die Kommandeure der Garde hatten wiederholt erklärt, der Iran habe lediglich hochrangige Berater in Syrien, keine Kämpfer.

IS erobert Dörfer

Die Extremistenmiliz Islamischer Staat (IS) hat derweil im Norden Syriens nach Oppositionsangaben die grössten Geländegewinne seit August gemacht. Bei Aleppo soll der IS mehrere Dörfer von rivalisierenden Aufständischen erobert haben.

Dies teilte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Freitag mit. Nun stünden die Extremisten nur noch zwei Kilometer vor einem Industriegebiet im Norden von Aleppo, das noch unter Kontrolle der Regierungseinheiten sei. (woz/sda)

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