«Irans Präsident leidet unter Sinnestäuschung»
Aktualisiert

«Irans Präsident leidet unter Sinnestäuschung»

Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad könne Leid und Unglück über die iranischen Bürger bringen, wenn er weiter zur Zerstörung Israels aufrufe, sagte Israels Verteidigungsminister Schaul Mofas.

"Ahmadinedschad, seine unter Sinnestäuschungen leidenden Erklärungen, seine kriminellen Handlungen und seine extremen Ansichten werden Unheil über sie bringen", sagte der im Iran geborene Mofas am Samstag auf einer Konferenz in Jerusalem an das iranische Volk gerichtet.

"Sie führen ihr Land mit einer Ideologie aus Hass, Schrecken und Antisemitismus", sagte Mofas an den iranischen Präsidenten gerichtet weiter. Ahmadinedschad hatte kürzlich gesagt, der Völkermord an den Juden sei ein "Mythos".

Auch hatte er gefordert, der jüdische Staat müsse von der Landkarte getilgt werden. Am Freitag hatte sich Ahmanedschad in Syrien mit Vertretern israelfeindlicher palästinensischer Gruppen getroffen. Nach deren Angaben sicherte er ihnen dabei seine Unterstützung zu.

Israel beschuldigte den Iran und Syrien laut Medienberichten auch, hinter dem palästinensischen Selbstmordanschlag in Tel Aviv vom Donnerstag zu stehen. Dabei waren der Attentäter getötet und 30 Menschen verletzt worden.

Zudem steht der Iran wegen seines Atomprogramms unter Druck. Die USA hatten jüngst erklärt, der Iran sei eine Gefahr für den Weltfrieden und der UNO-Sicherheitsrat müsse sich mit dem Thema beschäftigen.

Mehrere westliche Länder verdächtigen den Iran, an Atomwaffen zu arbeiten. Der Iran hat indes erklärt, er habe das Recht auf zivile Nutzung von Atomenergie.

(sda)

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