Flughafen Zürich: Iron Maidens «Ed Force One» verspätet gelandet
Aktualisiert

Flughafen ZürichIron Maidens «Ed Force One» verspätet gelandet

Dutzende haben am Mittwoch der Ankunft der «Ed Force One», des Flugzeugs von Iron Maiden, entgegengefiebert. Als sie landete, war die Überraschung gross.

von
D. Rais

Heavy-Metal-Stimmung in Kloten. Das Flugzeug der britischen Band Iron Maiden, die «Ed Force One», ist um Punkt 16.11 Uhr auf der Landebahn 14 des Flughafens Zürich gelandet – allerdings mit einer Verspätung von rund 50 Minuten. Grund für die verspätete Ankunft war vermutlich der Low Pass, den der Pilot der Boeing 747 zum Abschied über Berlin geflogen hatte. Dort spielten Iron Maiden am Dienstagabend vor rund 22'000 Personen.

Als die «Ed Force One» dann aber in Zürich ankam, war die Begeisterung sowohl auf den Besucherterrassen als auch auf der Landebahn gross – überall wurden die Handys gezückt. Eingefleischte Maiden-Fans hatten diesen Tag schon lange in ihren Kalendern eingetragen und sich dafür auch freigenommen.

«So etwas sieht man nicht alle Tage»

In erster Linie ging es den Fans darum, sich das neu lackierte Flugzeug der Heavy-Metal-Band von nahem anzuschauen. Anlässlich der laufenden «The Book of Souls»-Tour prangert Eddie, das Cover-Monster ihrer gleichnamigen Platte, auf der Heckflosse der Boeing 747. «So etwas sieht man nicht alle Tage. Selten, dass eine Band ein eigenes Flugzeug hat», ist sich Milena Rauber (24) aus Schaffhausen sicher.

Nicht nur den Band-Flieger zu sehen, sondern auch einen Blick auf die Band-Mitglieder zu erhaschen. Das wäre für viele Maiden-Fans wohl das i-Tüpfelchen ihrer Exkursion an den Flughafen Zürich gewesen.

«Ed Force One» ohne Iron Maiden?

Dieser Wunsch blieb jedoch unerfüllt. Iron-Maiden-Sänger und Pilot Bruce Dickinson fliegt die «Ed Force One» zwar auch gern selbst mal, am Mittwoch jedoch habe er diesen Job jemand anderem überlassen. Dickinson selbst sei mit dem grössten Teil der Band in Berlin geblieben und werde den Weg in die Schweiz mit dem Tour-Bus antreten. Auch das Band-Equipment sei nicht mit der Boeing eingeflogen worden, sondern werde auf einem Truck in die Schweiz transportiert.

Luzern erwartet 70'000 Hard-Rock-Fans

Einzig und allein Gründungsmitglied Steve Harris war an Bord. Der Bassist verliess die «Ed Force One» nur wenig Minuten nach der Landung mit Sack und Pack und rauschte in einem privaten Shuttle-Bus davon.

Kommenden Freitag werden Iron Maiden auf dem «Allmend rockt» in Luzern spielen, am Samstag sind dann Rammstein an der der Reihe. Zu dem zweitägigen Festival werden rund 70'000 Hard-Rock-Fans erwartet.

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