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Zwei Soldaten verletztIS bekennt sich zu Messerattacke in Brüssel

In der belgischen Hauptstadt ist ein 30-Jähriger auf Soldaten losgegangen. Er soll Allahu Akbar» gerufen haben.

von
chi
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Angreifer «neutralisiert»: Polizeiaufgebot nach dem Angriff in Brüssel. (25. August 2017)

Angreifer «neutralisiert»: Polizeiaufgebot nach dem Angriff in Brüssel. (25. August 2017)

kein Anbieter/Sylvain Plazy/AP
Laut einem belgischen Fernsehsender soll der Mann mit dem Messer ein 30-jähriger Somalier sein.

Laut einem belgischen Fernsehsender soll der Mann mit dem Messer ein 30-jähriger Somalier sein.

kein Anbieter/Sylvain Plazy/AP
Ein Polizist beugt sich über den angeschossenen Angreifer.

Ein Polizist beugt sich über den angeschossenen Angreifer.

AFP/Belga

Ein 30-jähriger Mann hat am Freitagabend im Zentrum von Brüssel zwei Soldaten mit einem Messer verletzt. Der Angreifer wurde niedergeschossen und lebensgefährlich verwundet, kurz darauf erlag er seien Verletzungen. Die Soldaten seien nicht in Lebensgefahr. Sonst sei niemand zu schaden gekommen. Die Staatsanwaltschaft geht inzwischen von einem «terroristischen Angriff» aus.

Der Angreifer sei bisher nicht wegen terroristischer Aktivitäten bei der Polizei bekannt gewesen, sagte die Sprecherin. Zur Identität sagte sie nur, er habe nach ersten Erkenntnissen nicht die belgische Staatsangehörigkeit.

Laut dem öffentlich-rechtlichen belgischen Fernsehsender RTBF soll der Mann, ein Somalier, «Allahu Akbar» (arabisch für: «Gott ist der Grösste») gerufen haben, bevor er sich auf die Soldaten stürzte.

Soldaten an Gesicht und Hand verletzt

Der Mann soll gegen 20.15 Uhr am Boulevard Emile Jacqmain in der Innenstadt auf die Soldaten losgegangen sein. Diese eröffneten daraufhin das Feuer. Die Militärangehörigen wurden im Gesicht und an der Hand verletzt, wie die Sprecherin sagte.

Brüssel war im März 2016 Ziel schwerer islamistischer Anschläge. Damals hatten sich Selbstmordattentäter in der U-Bahn und am Flughafen in die Luft gesprengt und 32 Menschen getötet. Über den Hintergrund der jetzigen Tat wurde zunächst nichts bekannt.

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