Aktualisiert 18.09.2014 11:16

Nahe türkischer Grenze

IS-Extremisten überfallen 16 kurdische Dörfer

Mit Panzern und schwerer Artillerie hat die Terrormiliz IS mehr als ein Dutzend Ortschaften an der syrisch-türkischen Grenze eingenommen. Dabei starben offenbar mehrere Menschen.

Die Terrormiliz «Islamischer Staat» (IS) soll mehrere kurdische Dörfer an der syrisch-türkischen Grenze eingenommen haben. Mindestens 16 Ortschaften nahe der Grenzstadt Ain al-Arab seien am Donnerstag in die Hände der Extremisten gefallen.

Dies berichtete die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte. Die Extremisten hätten die Region in einer Art Blitzangriff überfallen.

Die sunnitische IS-Miliz habe die Dörfer mit Panzern und schwerer Artillerie angegriffen, berichteten die Menschenrechtler. Sie beriefen sich dabei auf Anwohner. Kurdische Einheiten hätten den Angreifern Widerstand geleistet. Auf beiden Seiten habe es mehrere Tote gegeben. Genaue Opferzahlen sind noch nicht bekannt.

Die Grenzstadt Ain al-Arab liegt rund 120 Kilometer nördlich der syrischen IS-Hochburg Al-Rakka unmittelbar an der Grenze zur Türkei. Die Region wird vor allem von kurdischen Familien bewohnt. (sda)

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