IS-Terror: IS lässt in Nordsyrien 70 Schulkinder frei

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IS-TerrorIS lässt in Nordsyrien 70 Schulkinder frei

Die Terrormiliz «Islamischer Staat» hat laut Menschenrechtlern mehrere entführte Schüler zu ihren Eltern gelassen. Allerdings sollen sich noch 30 Kinder in Geiselhaft befinden.

Die freigelassenen Kinder gehören zu insgesamt 150 Schülern, die die IS-Kämpfer Ende Mai nahe der nordsyrischen Stadt Manbidsch entführt hatten.

Die freigelassenen Kinder gehören zu insgesamt 150 Schülern, die die IS-Kämpfer Ende Mai nahe der nordsyrischen Stadt Manbidsch entführt hatten.

Die Dschihadistengruppe «Islamischer Staat» (IS) hat laut Aktivisten mehr als 70 kurdische Schüler freigelassen, die sie im Mai im Norden Syriens entführte. Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte erklärte am Dienstag, die Eltern hätten die Freilassung der Schüler im Alter zwischen 13 und 15 Jahren gemeldet.

Die Kinder gehören zu insgesamt 150 Schülern, die die IS-Kämpfer Ende Mai nahe der nordsyrischen Stadt Manbidsch entführt hatten. Die Schüler seien entführt worden, als sie von Examensprüfungen in Aleppo zurückkamen.

30 Kinder noch in Gewalt

Warum die Extremisten einen Teil der entführten Schüler freiliessen, war zunächst nicht bekannt. Einige der Geiseln seien bereits früher freigelassen worden, rund 30 befänden sich jedoch noch in Gewalt der Extremisten. Dabei soll es sich um Kinder von Angehörigen der Partei der Demokratischen Union handeln, einer syrisch-kurdischen Partei, die sich gegen den Vormarsch der IS-Miliz wehrt.

Von unabhängiger Seite sind die Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit Sitz in Grossbritannien nur schwer zu überprüfen. Die IS-Extremisten befinden sich in Nordsyrien im Kampf gegen kurdische Einheiten. Seit Tagen haben sie die Enklave Ain al-Arab an der türkischen Grenze umzingelt und angegriffen. (sda)

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