Aktualisiert 09.03.2019 10:45

Erfolgreiche Spendenaktion

Isabella T. bekommt Engels-Grabstein

Dank einer Spendenaktion steht am Grab der 20-Jährigen aus Turgi AG nun ein weisser Engel. Die Familie ist zutiefst gerührt.

von
kat
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Ein Engel und drei Herzen: Diesen Grabstein wünschte sich die Familie für ihre verstorbene Isabella T.

Ein Engel und drei Herzen: Diesen Grabstein wünschte sich die Familie für ihre verstorbene Isabella T.

Screenshot Tele M1
Dank einer Spendenaktion konnten 800 Franken für den Grabstein gesammelt werden: Bildhauer Fritz Scheidegger, Isabellas Vater, Mutter und Grossmutter auf dem Friedhof in Turgi.

Dank einer Spendenaktion konnten 800 Franken für den Grabstein gesammelt werden: Bildhauer Fritz Scheidegger, Isabellas Vater, Mutter und Grossmutter auf dem Friedhof in Turgi.

Screenshot Tele M1
Violeta T. (rechts), die Mutter der verstorbenen Isabella T. (links), ist gerührt über die Geste.

Violeta T. (rechts), die Mutter der verstorbenen Isabella T. (links), ist gerührt über die Geste.

Privat

Über ein Jahr nach der Beerdigung hat die Familie von Isabella T. das Grab der 20-Jährigen mit einem Grabstein würdigen können. Möglich wurde dies dank einer Spendenaktion, wie «Tele M1» berichtet.

800 Franken sind demzufolge zusammengekommen, den Rest hat die Familie selber bezahlt. Nun steht der weisse Grabstein mit dem Engel und den vier Herzen auf dem Friedhof in Turgi AG. Die Familie ist gerührt und zutiefst dankbar für diese Geste.

Möglich gemacht hat dies der Bildhauer Fritz Scheidegger aus Rothrist. Er selber sei auch Familienvater und das Schicksal der Familie habe ihn sehr betroffen gemacht. Da sich die Familie das Grabmal nicht leisten konnte, hatte er die Geldsammelaktion ins Leben gerufen.

Leiche in Teppich eingewickelt

Isabella T. ist im November 2017 spurlos verschwunden. Vier Monate später wurde ihre Leiche in einem Teppich eingewickelt in einem Waldstück bei Zezikon TG aufgefunden.

Laut Staatsanwaltschaft starb die 20-Jährige höchstwahrscheinlich an einer Überdosis Drogen. Aktuell ist ein Verfahren gegen drei Männer hängig. Die Polizei ermittelt wegen unterlassender Nothilfe, Störung des Totenfriedens und der Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz.

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