Angriff: Islamisten töten Zivilisten in Somalia
Aktualisiert

AngriffIslamisten töten Zivilisten in Somalia

Beim Angriff von islamistischen Shebab-Milizionären auf den Präsidentenpalast in Mogadischu sind mindestens 14 Zivilisten getötet worden.

Präsident Sharif Sheikh Ahmed befand sich indes nicht im Palast im Norden der der somalischen Hauptstadt, er weilt zu einer Konferenz in der Türkei. Regierungseinheiten und Soldaten der Afrikanischen Union schlugen die Attacke in der Nacht zum Sonntag zurück, bei den Feuergefechten starben elf Zivilisten.

Drei weitere Menschen wurden nach Spitalangaben durch Mörserangriffe im Süden der Hauptstadt getötet. Dabei wurden auch 25 Menschen verletzt.

Somalia befindet sich seit 1991 im Bürgerkrieg, in dem rivalisierende Clans und die islamistischen Shebab-Milizen um die Macht kämpfen. Wegen der zerfallenen Staatsgewalt beherrscht das Land seine Hoheitsgewässer nicht mehr und viele frühere Fischer verdingen sich als Piraten.

(sda)

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