Nahost-Konflikt: Israel unter schwerem Verdacht
Aktualisiert

Nahost-KonfliktIsrael unter schwerem Verdacht

Israels Armee soll 110 Palästinenser in ein Haus gebracht haben, das sie später unter Beschuss nahm, wobei 30 Menschen getötet wurden. Dies behauptet die UNO.

Das UNO-Koordinationsbüro für humanitäre Angelegenheiten (OCHA) hat schwere Vorwürfe gegen Israel erhoben. Die israelischen Streitkräfte sollen Anfang Januar Dutzende Palästinenser evakuiert und in einem Haus in Gaza-Stadt untergebracht haben, das sie dann 24 Stunden später unter Beschuss genommen hätten. 30 der 110 Menschen in dem Gebäude seien bei dem Angriff am 4. Januar getötet worden, erklärte OCHA am Freitag unter Bezug auf Augenzeugen.

Die Nachrichtenagentur AP und eine israelische Menschenrechtsgruppe hatten bereits über den Angriff berichtet. Die israelischen Streitkräfte nahmen zunächst keine Stellung. (dapd)

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