Streamingstarts Januar 2021: Israelische Serie zeigt Sex aus weiblicher Perspektive
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Streamingstarts Januar 2021Israelische Serie zeigt Sex aus weiblicher Perspektive

Die Dramaserie soll ein Liebesbrief an Regisseurinnen sein, ausserdem verliert Madeleine Petsch in einem Thriller ihr Augenlicht – das und weiteres gibts neu zum Streamen.

von
Alisa Fäh

Der Trailer zu «Losing Alice».

Apple TV+

Darum gehts

  • Wir stellen dir jede Woche die besten neuen Filme und Serien vor, die bei den Streamingdiensten starten.

  • Drehbuchautorin Sigal Avin sieht ihre neue Produktion als Liebesbrief an Regisseurinnen.

  • Madelaine Petsch spielt eine Violinistin, die nach einer Attacke von einem Unbekannten erblindet.

  • Drei mittelmässige Astronauten träumen davon, eines Tages zum Mond reisen zu dürfen.

«Losing Alice»

«Der einzige Grund, einen Film zu machen, ist, dass man nicht anders kann», so Alice (Ayelet Zurer), die Protagonistin der israelischen Dramaserie «Losing Alice».

Es ist viel Zeit vergangen, seit die 48-jährige Regisseurin ihren letzten Film realisiert hat, sie hat sich um das Familienleben mit ihrem Mann und den Kindern gekümmert – nun will Alice zurück ins Berufsleben, doch sie fühlt sich, als hätte sie den Anschluss verloren.

Alice trifft auf Sophie

Bis sie im Zug auf Sophie (Lihi Kornowski) trifft. Die 24-jährige Drehbuchautorin ist hungrig aufs Leben, wird zu Alices Inspiration und die beiden entwickeln eine Obsession füreinander.

«Es war mir wichtig, die Sexualität von Frauen zu zeigen – wie sie fantasieren und dass es okay ist, weiter und weiter zu gehen», so die Drehbuchautorin und Regisseurin Sigal Avin zu «Fade to Her».

Liebesbrief an Regisseurinnen

Über die acht Folgen nehmen Sex und Erotik einen immer grösseren Teil ein – damit sich alle Beteiligten sicher fühlen, seien die Sexszenen komplett choreographiert gewesen, erklärt Avin.

Sie will die Sequenzen aus der Perspektive einer Frau zu zeigen: «Niemand spricht darüber, wie unterschiedlich Sexszenen aussehen, wenn sie von einem Mann oder einer Frau inszeniert werden. Das sind ganz andere Drehwinkel.» Die Serie sieht Avin als Liebesbrief an Regisseurinnen, weil man sich gewohnt sei, Männer auf dem Regiestuhl zu sehen.

«Losing Alice» gibts ab dem 22. Januar bei Apple TV+.

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Du-bist-du.ch, Beratung und Informationen

Lilli.ch, Informationen und Verzeichnis von Beratungsstellen

Milchjugend, Übersicht von Jugendgruppen

Elternberatung, Tel. 058 261 61 61

Pro Juventute, Tel. 147

«Sightless»

Ellen (Madelaine Petsch) verliert plötzlich ihr Augenlicht: Nachts auf einem Parkplatz wird sie von einer unbekannten Person attackiert, die ihr eine ätzende Flüssigkeit ins Gesicht schüttet – als Ellen im Spital aufwacht, realisiert sie, dass sie erblindet ist.

Ihr gesamtes Empfinden gerät durcheinander und sie muss lernen, sich ohne Sehkraft in ihrem Alltag zurechtzufinden, dabei bekommt sie Hilfe vom Pflegefachmann Clayton (Alexander Koch).

Realität oder Einbildung?

Sie isoliert sich in ihrer Wohnung, wo sie sich allerdings stets beobachtet fühlt – sie hört Stimmen und befürchtet, dass sich der unbekannte Täter eingeschlichen hat.

Ellen fällt es zunehmend schwer, zwischen Realität und Sinnestäuschungen zu unterscheiden.
Es ist das Spielfilm-Debüt von Cooper Karl, der Thriller basiert lose auf dem gleichnamigem Kurzfilm aus 2017, der ebenfalls von Karl realisiert wurde.

«Sightless» gibts ab dem 20. Januar bei Netflix.

Der Trailer zu «Sightless».

Netflix

«Moonbase 8»

In der Science-Fiction-Comedyserie stehen drei mittelmässige Astronauten im Zentrum, die sich endlich für eine Raumfahrt qualifizieren wollen.

Skip (Fred Armisen), Rook (Tim Heidecker) und Cap (John C. Reilly) trainieren auf einer Mondbasis-Simulationsstation der NASA und träumen davon, für eine Reise zum Mond ausgewählt zu werden – was an ihrer Tollpatschigkeit scheitern könnte.

«Moonbase 8» gibts ab dem 19. Januar bei Sky Show.

Der Trailer zu «Moonbase 8».

Sky Show

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