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Amanda Knox im KnastIst Amanda Knox bald blind?

Dem «Engel mit den Eisaugen» geht es im Gefängnis von Perugia anscheinend gar nicht gut. Sie hat stark abgenommen und ist sehr schwach - und bald auch blind.

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Seit ihrem Urteil vor vier Monaten scheint Amanda Knox mit dem Gefängnisleben nicht zurechtzukommen. «Ihre Gesundheit ist schwer angeschlagen», erzählte ihr Freund David Johnsrud dem «Sunday Mirror». Knox sei depressiv, leide unter Panikattacken und sei stark abgemagert. Ausserdem fürchte sie um ihr Augenlicht, so der 23-Jährige.

«Nahe Dinge kann sie erkennen, doch auf Entfernung kann sie nichts sehen. Ihre grösste Sorge ist, dass sie komplett erblindet», so Johnsrud. Die knapp zwei Jahre, die sie schon im Knast verbrachte, beginnen «ihr physisch und mental nachhaltig zu schaden. Sie fühlt sich krank vom Stress, hat Kopfschmerzen. Ihre Haut hat sich komisch verfärbt, sie hat abgenommen und ist mehrmals in Ohnmacht gefallen», erzählt ihr Freund weiter.

Eine Million ausgegeben

Seine Freundin trauere um die tote Meredith «wie alle von uns», erzählt ihr Freund. «Amanda und Meredith waren Freundinnen», sagt Johnsrud. «Wenn Amanda rauskommt, will sie eine geheime Mahnwache für Meredith halten.» Kalt sei sie nicht, wie die Leute meinen.

Der Gefängnisalltag von Amanda Knox besteht aus ihrer Arbeit im Lieferservice, Yoga und dem Fernstudium an der Washington Universität in Seattle. Ihre Zelle teilt sie sich mit einer älteren Frau.

Ihre Eltern haben mittlerweile knapp eine Million Dollar für die Verteidigung ihrer Tochter ausgegeben. Edda Melas und Curt Knox sind zuversichtlich, dass sie das Urteil erfolgreich anfechten können. Mit einer neuen Anhörung vor Gericht ist allerdings nicht vor Beginn des nächsten Jahres zu rechnen.

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