Fragebogen – Ist deine Katze ein Psychopath? Forschende helfen bei der Antwort
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FragebogenIst deine Katze ein Psychopath? Forschende helfen bei der Antwort

Sie laufen über die Tastatur, schmeissen Dinge vom Tisch oder spielen mit WC-Papier. Forschende entwickelten einen Fragebogen, der klären soll, was das Verhalten ihres Büsis zu bedeuten hat.

von
Angela Rosser
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Verspielt, verschmust, verrückt? Mit einem Fragebogen soll Katzenbesitzern dabei geholfen werden, wie sie ihre Beziehung zu den Vierbeinern stärken können.

Verspielt, verschmust, verrückt? Mit einem Fragebogen soll Katzenbesitzern dabei geholfen werden, wie sie ihre Beziehung zu den Vierbeinern stärken können.

imago images/ZUMA Wire
Die Aussagen können beantwortet werden mit: «Beschreibt meine Katze nicht» bis zu «Beschreibt meine Katze sehr gut». Was trifft auf dein Büsi zu?

Die Aussagen können beantwortet werden mit: «Beschreibt meine Katze nicht» bis zu «Beschreibt meine Katze sehr gut». Was trifft auf dein Büsi zu?

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Meine Katze klettert sehr hoch. Trifft das zu oder nicht?

Meine Katze klettert sehr hoch. Trifft das zu oder nicht?

20min/News-Scout

Darum gehts

  • Jedes Jahr landen viele Katzen in Tierheimen.

  • Viele Katzenbesitzer fragen sich, was das Verhalten ihrer Haustiere zu bedeuten hat.

  • Ein Fragenkatalog soll helfen, sein Haustier besser zu verstehen und darauf einzugehen.

Mit einem Fragebogen zu verschiedenen Verhaltensweisen wird üblicherweise der Geisteszustand von Menschen gemessen. Ein Team von Forscherinnen und Forschen haben diesen auf Katzen angepasst. Er soll die Beziehung zwischen Mensch und Tier verbessern, schreibt «Science Alert» Mit 46 Aussagen zum eigenen Haustier soll die psychopathische Tendenz eruiert werden. Die Forscherinnen und Forscher haben zu diesem Zweck 2042 Katzenhalterinnen- und Halter sowie deren Vierbeiner untersucht.

Wie verhält sich mein Büsi gegenüber anderen?

Gemessen werden die Aussagen in Kategorien wie: Abenteuerlust, Aggression, sozialem Verhalten gegenüber Menschen und anderen Tieren, oder dem Zerstören der Einrichtung. Zeigt sich eine Katze enthemmt, aber zum Beispiel eher ablehnend gegenüber anderen Tieren, könne dies positiv sein für die Beziehung zwischen Büsi und Mensch. Ein gemeines, kühnes Verhalten, kann Anzeichen für eine schlechtere Verbindung sein.

Mehr Action für die Katze

Mit diesem Test wollen die Forschenden vor allem Katzen vor dem Tierheim beschützen. Zeige eine Katze zum Beispiel Tendenzen zu Kühnheit, könnten Besitzer entsprechend reagieren. Der Katze könnte mehr Aktivität geboten werden. Wie zum Beispiel mit Klettermöglichkeiten. So würde sich die Beziehung zwischen Haustier und Mensch verbessern und das Tier werde nicht ins Heim abgeschoben.

Eine gewisse Tendenz zur Psychopathie sei bei Katzen jedoch nicht ungewöhnlich. In der Natur und für die Vorfahren der Hauskatze sei ein solches Verhalten hilfreich für beispielsweise die Nahrungssuche. Aber auch für die Verteidigung des Territoriums oder die Partnersuche. Und wie tickt dein Büsi?

Du weisst von einem Tier in Not?

Hier findest du Hilfe:

Feuerwehr, Tel. 118 (Tierrettung)

Polizei, Tel. 117 (bei Wildtieren)

Tierrettungsdienst, Tel. 044 211 22 22 (bei Notfällen)

Schweizerische Tiermeldezentrale, wenn ein Tier entlaufen/zugelaufen ist

Stiftung für das Tier im Recht, für rechtliche Fragen

GTRD, Grosstier-Rettungsdienst, Tel. 079 700 70 70 (Notruf)

Schweizerische Vogelwarte Sempach, für Fragen zu Wildvögeln, Tel. 041 462 97 00

Tierquälerei:

Meldung beim kantonalen Veterinäramt oder beim Schweizer Tierschutz (anonym möglich)

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