06.12.2014 09:26

Web-Aufruhr

Ist diese Werbung sexistisch?

Aufreizende Pin-up-Posen und Kleider aus Milch: Die Werbekampagne für Coca Colas neuestes Produkt finden viele zu sexy.

von
ink
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Mit diesen Fotografien von «Milky Pin Ups» wollte Fotograf Jaroslav Wieczorkiewicz eigentlich einen Kalender machen. Doch Coca Cola benutzte die Sujets als Werbung für die neue Milch-Marke Fairlife.

Mit diesen Fotografien von «Milky Pin Ups» wollte Fotograf Jaroslav Wieczorkiewicz eigentlich einen Kalender machen. Doch Coca Cola benutzte die Sujets als Werbung für die neue Milch-Marke Fairlife.

kein Anbieter/Jaroslav Wieczorkiewicz/Fairlife
Sehr zum Bedauern verschiedener Zeitungen. So beschreibt «The Guardian» die, mittlerweile wieder auf Eis gelegte, Kampagne als «unoriginell und ermüdend sexistisch».

Sehr zum Bedauern verschiedener Zeitungen. So beschreibt «The Guardian» die, mittlerweile wieder auf Eis gelegte, Kampagne als «unoriginell und ermüdend sexistisch».

kein Anbieter/Jaroslav Wieczorkiewicz/Fairlife
Und auch dem Internet scheinen die Motive nicht gerade zu gefallen.

Und auch dem Internet scheinen die Motive nicht gerade zu gefallen.

kein Anbieter/Jaroslav Wieczorkiewicz/Fairlife

Mit Fairlife will der Coca-Cola-Konzern den Milchkonsum der Amerikaner revolutionieren. Das neue Produkt, das je 50 Prozent mehr Eiweiss und Kalzium, aber dafür nur halb so viel Zucker aufweist wie herkömmliche Milch, gibt es ab sofort in den USA zu kaufen und soll die Einwohner begeistern.

Doch anstatt sich wegen der Kombination Coca Cola und Milch an den Kopf zu greifen, beschäftigt die Menschheit viel mehr die dazugehörige Kampagne. Mit aufreizenden Pin-ups in Kleidern aus Milch wirbt Coca Cola für seine Fairlife-Getränke. Für viele sind die Sujets, die vom Fotografen Jaroslav Wieczorkiewicz eigentlich als «Milky Pin-ups»-Kalender geplant waren, zu sexy.

Ekelhaft, unoriginell, sexistisch

Das Newsportal Dailydot.com beschreibt die Werbekampagne als «entsetzlich ekelhaft und sexistisch» und fragt sich: «Wollen Männer Frauen wirklich mit offenem Mund und mit Kuh-Saft übergossen sehen?» Und auch «The Guardian» hat Mühe mit den Sujets. «Fairlifes neue Milch-Werbung ist unoriginell und ermüdend sexistisch», schreibt die Zeitung.

Im Internet häufen sich derweil ähnliche Stimmen. Auf Twitter wird fleissig über das Thema diskutiert. Ein User schreibt: «Coca-Colas neueste Marke Fairlife ist die schlimmste Werbekampagne, die ich je gesehen habe.» Ein anderer Kommentar lautet: «Sexistische Müll-Kampagne».

Derweil hat sich sogar Fairlife selbst von seiner Kampagne distanziert. Weil die Pin-up-Bilder bereits im Juni nach einem erfolgreichen Teststart eingemottet wurden, freue man sich nun sehr über die richtige Werbung, die in Kraft tritt, sobald die Milch in ganz Amerika erhältlich sei, schreibt Fairlife auf seiner Website.

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