Ist dieser Busen zu gross?
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Ist dieser Busen zu gross?

Helen Simpson freute sich im Casino von Christchurch auf einen schönen Abend, als eine Spielbank-Mitarbeiterin ihr nahelegte, ihr Decolletée zu bedecken oder das Etablissement zu verlassen.

Die Engländerin aus Nottingham wollte sich mit einer Gruppe von Freunden im Casino der neuseeländischen Stadt Christchurch vergnügen, wie die neuseeländische Zeitung «The Dominion Post» berichtet.

Mit dem Vergnügen war es aber schlagartig aus, als der 33-Jährigen gesagt wurde, ihr Decolletée sei zu tief geschnitten und sie habe sich zu bedecken oder das Casino zu verlassen. Offenbar hatten sich andere Gäste durch den Anblick ihres Busens gestört gefühlt.

Helen Simpson ist empört: «Es liefen da Frauen in Röcken herum, die kaum grösser als ein Gürtel waren - und die durften bleiben. Ich fühle mich diskriminiert wegen meiner grossen Brüste.»

Sie schrieb der Casino-Verwaltung einen geharnischten Beswchwerdebrief. «Dass ich in der oberen Körperregion so gut ausgestattet bin, habe ich mir nicht selbst ausgesucht, und ich bin auch nicht stolz darauf», schrieb sie. «Frauen mit kleinen Brüsten werden doch auch nicht diskriminiert, oder?»

Der Chef des Casinos, Brett Anderson, verteidigt jedoch sein Personal. Die ganze Angelegenheit, gab er zu, hätte zwar «ein bisschen netter» gehandhabt werden können, und er werde deshalb auch den Brief von Simpson persönlich beantworten. Es sei aber letztlich gar nicht um den Dress-Code gegangen, sondern man habe wegen Beschwerden von anderen Gästen handeln müssen.

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