Aktualisiert 14.07.2020 16:08

Zehn Produkte

Ist euer Znacht ein Klimakiller?

Hohe CO2-Emissionen, unverhältnismässiger Wasserbedarf oder lange Transportwege: Diese zehn Lebensmittel schaden Umwelt und Klima massiv.

von
Stephanie Sigrist
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Laut «Business Insider» entstehen bei der Herstellung von einem Kilo Lammfleisch bis zu 39 Kilogramm an CO2-Emissionen. Für die Schweiz sind keine genauen Werte bekannt und der CO2-Ausstoss dürfte bei Schweizer Produkten etwas tiefer liegen, da lange Transportwege im In- und Ausland wegfallen. Eines der Hauptklimakiller bei der Lammfleischproduktion sind aber die Fürze der Schäfchen.

Laut «Business Insider» entstehen bei der Herstellung von einem Kilo Lammfleisch bis zu 39 Kilogramm an CO2-Emissionen. Für die Schweiz sind keine genauen Werte bekannt und der CO2-Ausstoss dürfte bei Schweizer Produkten etwas tiefer liegen, da lange Transportwege im In- und Ausland wegfallen. Eines der Hauptklimakiller bei der Lammfleischproduktion sind aber die Fürze der Schäfchen.

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Laut «Business Insider» entstehen bei der Herstellung von einem Kilo Lammfleisch bis zu 39 Kilogramm an CO2-Emissionen. Für die Schweiz sind keine genauen Werte bekannt und der CO2-Ausstoss dürfte bei Schweizer Produkten etwas tiefer liegen, da lange Transportwege im In- und Ausland wegfallen. Eines der Hauptklimakiller bei der Lammfleischproduktion sind aber die Fürze der Schäfchen.

Laut «Business Insider» entstehen bei der Herstellung von einem Kilo Lammfleisch bis zu 39 Kilogramm an CO2-Emissionen. Für die Schweiz sind keine genauen Werte bekannt und der CO2-Ausstoss dürfte bei Schweizer Produkten etwas tiefer liegen, da lange Transportwege im In- und Ausland wegfallen. Eines der Hauptklimakiller bei der Lammfleischproduktion sind aber die Fürze der Schäfchen.

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Neben Lammfleisch beansprucht die Rindfleischproduktion die Umwelt am stärksten. Gemäss einer WWF-Untersuchung werden pro Kilogramm Rindfleisch bis zu 15'000 Liter Wasser benötigt und es entstehen gut 15 Kilogramm an CO2-Emissionen.

Neben Lammfleisch beansprucht die Rindfleischproduktion die Umwelt am stärksten. Gemäss einer WWF-Untersuchung werden pro Kilogramm Rindfleisch bis zu 15'000 Liter Wasser benötigt und es entstehen gut 15 Kilogramm an CO2-Emissionen.

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Ein Drittel der konsumbedingten Umweltbelastung in Europa wird laut WWF durch die Ernährung verursacht. «Die Produktion, Verarbeitung und Verteilung von Lebensmitteln führen heute zu einer riesigen Belastung für die Tierwelt, ihre Lebensräume und für wertvolle Ökosysteme. Überkonsum und Verschwendung verschärfen den Druck auf die Ressourcen zusätzlich», schreibt WWF Schweiz. Vor allem die Produktion belastet die Umwelt und das Klima stark. Verpackung, Transport, Lagerung, Zubereitung und Entsorgung fallen im Vergleich weniger ins Gewicht. Besonders umweltbelastend ist die Tierhaltung: Sie ist sehr ressourcenintensiv und verursacht signifikant mehr Treibhausgas-Emissionen als der Anbau von pflanzlichen Nahrungsmitteln. 80 Prozent der Anbauflächen weltweit werden für die Fleischproduktion verwendet – um darauf Tierfutter anzubauen oder Rinderherden weiden zu lassen. Gemäss einer Studie der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen ist die Massentierhaltung zudem für rund 15 Prozent aller Treibhausgasemissionen weltweit verantwortlich.

Doch auch pflanzliche Lebensmittel schaden der Umwelt aufgrund ihrer Anbauweise, wegen des übermässig hohen Wasserbedarfs oder der langen Transportwege in die Schweiz. In der obenstehenden Bildstrecke gibt es eine Übersicht, welche Lebensmittel umwelt- und klimaschädigend sind.

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23 Kommentare
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el perro

15.07.2020, 17:51

Ich esse einfach was mir schmeckt.

Jose

15.07.2020, 15:58

Ich zeuge kein Kind ,dafür esse ich Wienerschnitzel/Zigeunersteaks etc.E gute!

Chäshörnli

15.07.2020, 09:35

Mir geht dieser Superfoodhype schon lange auf den Keks. Quinoa, Avocado, gelber Thunfisch und Co. Wer nur ein bisschen nachdenkt, lässt solches einfach im Regal liegen, ohne dass zuerst ein CO2-Hype daher kommen muss.