Energy Challenge: Ist Ihr Velo strassentauglich?

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Energy ChallengeIst Ihr Velo strassentauglich?

Ein Fahrrad-Check trägt zu mehr Sicherheit auf den Strassen bei. Dies müssen Sie beachten.

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sts
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Gemäss dem Bundesamt für Strassen verunfallten 2018 in der Schweiz rund 4700 Velofahrer. Im Bild ist eine Unfall-Simulation zu sehen. Ein Fahrrad-Check kann dazu beitragen, dass Unfall-Szenarien seltener Realität werden.

Gemäss dem Bundesamt für Strassen verunfallten 2018 in der Schweiz rund 4700 Velofahrer. Im Bild ist eine Unfall-Simulation zu sehen. Ein Fahrrad-Check kann dazu beitragen, dass Unfall-Szenarien seltener Realität werden.

Keystone/Jean-Christophe Bott
Kontrollieren Sie vor dem Losfahren unbedingt die Bremsen. Wenn die Beläge bei Scheibenbremsen zu stark abgenutzt sind, macht sich das beim Bremsen mit verminderter Bremswirkung und einem scharrenden sowie kratzenden Geräusch bemerkbar.

Kontrollieren Sie vor dem Losfahren unbedingt die Bremsen. Wenn die Beläge bei Scheibenbremsen zu stark abgenutzt sind, macht sich das beim Bremsen mit verminderter Bremswirkung und einem scharrenden sowie kratzenden Geräusch bemerkbar.

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Werden Fahrräder lange nicht bewegt, können sich die Kettenschaltungen verstellen. Die Folgen davon sind Rattern oder ungewollte Gangwechsel. Schieben Sie das Velo zuerst von Hand an, um die Kette auf ungewöhnliche Geräusche oder ruckartige Bewegungen zu überprüfen.

Werden Fahrräder lange nicht bewegt, können sich die Kettenschaltungen verstellen. Die Folgen davon sind Rattern oder ungewollte Gangwechsel. Schieben Sie das Velo zuerst von Hand an, um die Kette auf ungewöhnliche Geräusche oder ruckartige Bewegungen zu überprüfen.

Keystone/Ennio Leanza

Schweizer legen laut Pro Velo, dem Dachverband der Radfahrer, im Durchschnitt pro Tag nur rund einen Kilometer mit dem Fahrrad zurück. Das Einsatzgebiet der Drahtesel wäre hierzulande jedoch deutlich grösser: Rund ein Drittel aller Autofahrten und zwei Drittel der Fahrten im öffentlichen Nahverkehr sind heute kürzer als drei Kilometer. Mit dem Velo könnten diese Strecken oftmals schneller sowie stress- und emissionsfrei zurückgelegt werden. Ein Velo verursacht weder Lärm- noch CO2-Emissionen und beansprucht den Boden nur wenig. Der Verbrauch von wenigen Tropfen Öl für die mechanischen Teile, Kautschuk für Bremsen und Pneus sowie die für die Fabrikation eines Fahrrads anfallende graue Energie fallen gegenüber der durch Autos verursachten Umweltbelastung kaum ins Gewicht.

Im Vergleich zum öffentlichen oder motorisierten Verkehr ist das Velo das günstigste Fortbewegungsmittel. Gleichzeitig stehen Velofahrer weniger im Stau und sparen dadurch insbesondere in Städten Zeit und Nerven. Ausserdem werden beim Velofahren Herz und Lunge trainiert und pünktlich zu Beginn der Badi-Saison der Hintern knackiger. Eine Stunde Velofahren verbrennt je nach Durchschnittsgeschwindigkeit, Alter, Gewicht, Fitnesslevel und Geschlecht des Radlers bis zu 600 Kalorien. Beim Mountainbiking oder Rennvelofahren ist der Kalorienverbrauch schnell doppelt so hoch. Insbesondere die Gesässmuskeln werden beim Radeln beansprucht, wodurch der Po definierter aussieht – ohne dass man sich in stickigen Fitnesszentren abrackern muss.

Aus all diesen Gründen dürften nach der Schlechtwetterperiode zahlreiche Schweizer ihre Velos wieder aus dem Keller holen. Damit die erste Ausfahrt oder die anstehenden grösseren Sommer-Touren so sicher wie möglich werden, bietet sich ein Velo-Check an. Unten steht, welche Punkte Sie dabei beachten sollten.

Ausstattung

Die Verordnung über die technischen Anforderungen an Strassenfahrzeuge schreibt für strassentaugliche Velos gepumpte Pneus, zwei kräftige Bremsen, mindestens zehn Quadratzentimeter grosse Reflektoren vorne (weiss) und hinten (rot) und orange Reflektoren an den Pedalen vor. Für Rennvelos sind keine Reflektoren an den Pedalen vorgeschrieben. Bei Dämmerung, nachts und in Tunnels muss ein ruhendes Licht vorne (weiss) und hinten (rot) am Fahrrad angebracht sein, zusätzliche Lichter – auch blinkende Lichter – sind erlaubt. Seit 2017 sind Klingel und Sattel nicht mehr obligatorisch und die Velovignette wurde 2012 aufgehoben.

Bremsen

Kontrollieren Sie vor dem Losfahren unbedingt die Bremsen. Wenn die Beläge bei Scheibenbremsen zu stark abgenutzt sind, macht sich das beim Bremsen mit verminderter Bremswirkung und einem scharrenden sowie kratzenden Geräusch bemerkbar. Es gibt keine allgemein gültige Regel, in welchen Abständen Bremsen ausgetauscht werden sollten, da dies stark vom Nutzungsverhalten, Fahrradtyp und Material abhängt.

Reifen

Läuft das Rad rund oder ist es verbogen und eiert beim Fahren? Kleinere Verbiegungen lassen sich mithilfe eines Speichenspanners innerhalb von wenigen Minuten beheben. Eiert das Rad hingegen stark und an mehreren Stellen, sollte das Velo in die Werkstatt gebracht werden. Überprüfen Sie anschliessend das Reifenprofil und untersuchen Sie, ob der Mantel Risse oder andere Beschädigungen aufweist. Nach der Kontrolle von Felgen und Mantel sollten die Pneus aufgepumpt werden. Durch die Lagerung kann Luft aus den Reifen entweichen – dies auch ohne winzige Löchlein in den Pneus. Drücken Sie mit den Daumen auf den Reifen. Lässt sich der Pneu mehr als einen Zentimeter eindrücken? Dann muss er aufgepumpt werden.

Kette

Werden Fahrräder lange nicht bewegt, können sich die Kettenschaltungen verstellen. Die Folgen davon sind Rattern oder ungewollte Gangwechsel. Schieben Sie das Velo zuerst von Hand an, um die Kette auf ungewöhnliche Geräusche oder ruckartige Bewegungen zu überprüfen. Grössere Reparaturen an der Kette sollten von einem Fachmann durchgeführt werden. Ist die Velokette noch intakt, ist Reinigung angesagt. Dies geht am einfachsten, indem man die Kette durch einen alten Lappen oder ein ausrangiertes Tuch laufen lässt. Ist die Kette vom Schmutz befreit, steht Ölen an. Spritzen Sie dazu einen Tropfen Öl in jedes Kettenelement und lassen Sie die Kette einige Male im Leerlauf durchlaufen.

Lichter

In der Morgendämmerung sowie nachts ist das Unfallrisiko auf Schweizer Strassen bis zu dreimal höher als am Tag. Überprüfen Sie deswegen vor der ersten Fahrt am frühen Morgen oder späten Abend, ob Vorder- und Rücklicht funktionieren. Falls nicht, ist in den meisten Fällen die Glühlampe defekt oder eine Kabelverbindung hat sich gelöst. Tauschen Sie gegebenenfalls die Lampe aus und stecken Sie die Kabelverbindungen wieder fest.

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