Kinostarts August 2022: Ist «Nope» das Horror-Highlight des Jahres?

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Kinostarts August 2022Ist «Nope» das Horror-Highlight des Jahres?

In den Hauptrollen gibts Daniel Kaluuya und Keke Palmer zu sehen, ausserdem startet ein iranisches Drama – das gibts jetzt neu im Kino.

von
Alisa Fäh

Der Trailer zu «Nope».

Universal

Darum gehts

  • Wir stellen dir die Kino-Highlights der Woche vor.

  • Im neuen Sci-Fi-Horrorstreifen von Jordan Peele gibts eine ausserirdische Bedrohung.

  • Panah Panahi veröffentlicht als Filmdebüt ein iranisches Roadmovie.

  • Was geschieht, wenn ein Golf-Laie ans British Open will, zeigt eine Komödie.

  • Eine Familie wird mit einer psychischen Erkrankung konfrontiert.

«Nope»

Otis Haywood (Keith David) ist aus heiterem Himmel gestorben – im wahrsten Sinne des Wortes. Der Pferdetrainer und sein Sohn OJ (Daniel Kaluuya) hatten gerade noch ein seltsames Geräusch gehört, danach wurde Otis von einem merkwürdigen Regen getroffen, der ihn tötete. 

Zurück bleiben OJ und seine Schwester Emerald (Keke Palmer): Es ist an ihnen, die kalifornische Ranch, auf der ihr Vater Pferde für Hollywoodfilme trainiert hat, weiterzuführen.

Jordan Peeles Antrieb

Tricky wirds, als plötzlich einige der Tiere verschwinden – und warum bewegt sich diese eine Wolke am Himmel eigentlich nicht? Für Emerald gibts keine Zweifel: Sie vermutet ein UFO zwischen den Wolken und hofft, mit der ersten richtig guten Aufnahme von Ausserirdischen viral zu gehen. 

Regisseur Jordan Peele verleiht dem gewohnten Sci-Fi-Streifen eine neue Perspektive: «Wo ist der kultige schwarze UFO-Film? Immer, wenn ich das Gefühl habe, dass mein Lieblingsfilm nicht gemacht wurde, versuche ich, die Lücke zu schliessen», erklärt er bei CBS News. 

Mix aus Emotionen

Wichtig ist ihm dabei, nicht nur Angst zu vermitteln: «Ich bringe uns gerne in eine Position, in der wir zusammen sicher sind und Spass, Abenteuer, Liebe und Freude spüren können.»

Einen klassischen Schurken gibt es nicht: «Der Bösewicht ist diese jenseitige Bedrohung. Und er ist auch etwas, das alle gemeinsam haben – die Beziehung zum Spektakel», sagt Peele zu «GQ».

Was schaust du dir im Kino an?

«Hit the Road»

Bislang hat Panah Panahi seinem Vater Jafar Panahi bei dessen Filmen geholfen. Sein erster eigener Streifen spielt in einem Auto: Während 95 Minuten begleiten wir eine vierköpfige Familie und ihren Hund auf einem Roadtrip von Teheran quer durch den Iran.

Am Steuer sitzt der ältere Sohn (Amin Simiar) – dem anderen, sechsjährigen Sohn (Rayan Sarlak) wird gesagt, das Ziel der Fahrt sei die Hochzeit seines Bruders. Der wahre Grund für die Reise zeigt sich in «Hit the Road» erst nach und nach.

Panahis Inspiration

Es wird allerdings schnell klar, dass die ausgelassene Stimmung und das gemeinsame Singen von iranischen Pop-Liedern im Auto nicht bis zum Ende halten.

Für die Geschichte liess Panah Panahi sich von seinem Umfeld inspirieren: «Ich hatte einen sehr engen Freund, der diese Erfahrung gemacht hat, mit dem Auto, mit seiner Familie, genau so, wie es in meinem Film passiert», erklärt er gegenüber der «Financial Times».

Der Trailer zu «Hit the Road».

Filmcoopi

«The Phantom of the Open»

1976 schafft es der Kranfahrer Maurice Flitcroft (Mark Rylance) ins Qualifying für die British Open Golf Championships – ohne jemals eine Runde Golf gespielt zu haben. Eines Abends hatte er im TV einen Match geschaut und Lust auf den Sport bekommen.

Während die Golf-Elite wenig von seinem Vorhaben hält, kämpft Flitcroft weiter, um mit den Profis mitzuhalten – er will es ohne Know-how und Geld für Equipment schaffen.

Der Trailer zu «The Phantom of the Open».

Ascot Elite

«En attendant Bojangles»

Camille (Virginie Efira) und Georges (Romain Duris) verlieben sich im Frankreich der 50er-Jahre. Die beiden halten nichts von Konventionen, wollen möglichst frei leben und tanzen die Nächte durch.

Als ihr Sohn Gary (Solàn Machado-Graner) auf die Welt kommt, scheint das Glück des exzentrischen Paars perfekt – bis Camilles psychische Probleme sie immer mehr einnehmen. Seit letztem Donnerstag im Kino.

Der Trailer zu «En attendant Bojangles».

Pathé Films

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