13.10.2020 10:49

Dem Sänger droht HaftbefehlIst Wendler vor seinem Prozesstermin geflohen?

Nach seinem DSDS-Eklat hat Michael Wendler Deutschland verlassen und weilt nun in seiner Wahlheimat USA. Jetzt wird publik: Der Schlagerstar hätte heute vor Gericht erscheinen sollen.

von
Katja Fischer
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Michael Wendler hat einen Gerichtstermin in Deutschland platzen lassen und ist in Florida. Sein ehemaliger Manager glaubt, dass er sich vor dem Prozess drücken will. 

Michael Wendler hat einen Gerichtstermin in Deutschland platzen lassen und ist in Florida. Sein ehemaliger Manager glaubt, dass er sich vor dem Prozess drücken will.

Instagram/wendler.michael
Nach seinem überraschenden Ausstieg aus der DSDS-Jury vor wenigen Tagen hatte sich Wendler als Corona-Skeptiker und Verschwörungstheoretiker geoutet. 

Nach seinem überraschenden Ausstieg aus der DSDS-Jury vor wenigen Tagen hatte sich Wendler als Corona-Skeptiker und Verschwörungstheoretiker geoutet.

Instagram/lauramuellerofficial
Um sein Umfeld ist es nach diesem Eklat sehr ruhig geworden. Besonders von seiner Ehefrau Laura ist man sich eigentlich gewohnt, regelmässig Fotos und Videos aus ihrem Privatleben zu sehen. Erst am Montag meldete sie sich erstmals wieder zu Wort. 

Um sein Umfeld ist es nach diesem Eklat sehr ruhig geworden. Besonders von seiner Ehefrau Laura ist man sich eigentlich gewohnt, regelmässig Fotos und Videos aus ihrem Privatleben zu sehen. Erst am Montag meldete sie sich erstmals wieder zu Wort.

Instagram/lauramuellerofficial

Darum gehts

  • Michael Wendler (48) hätte am Dienstag in einem Strafverfahren erscheinen sollen. Den Termin hat er vor zweieinhalb Wochen abgesagt.
  • Inzwischen weilt er wieder in seiner Wahlheimat Florida.
  • Sein ehemaliger Manager sagt, dass er sich vor der deutschen Justiz drücken wolle.
  • Der Schlagersänger hatte vergangene Woche seinen Job als DSDS-Juror hingeschmissen und ist nach Florida abgereist.
  • Später hatte er sich mit einem Verschwörungsvideo zu Wort gemeldet.

Mit einem wirren Instagram-Video nach seinem Ausstieg als DSDS-Juror sorgte Michael Wendler (48) für einen Eklat: Darin outete sich der Schlagerstar als Verschwörungstheoretiker und kündigte an, nach seiner Abreise in die Wahlheimat Florida nie mehr nach Deutschland zurückkehren zu wollen. Sein Ex-Manager Heiko Schulte-Siering (53) will nun den wahren Grund für seine Ausreise wissen: Der Wendler drücke sich vor der deutschen Justiz.

Am Dienstag hätte der Sänger nämlich in einem Strafverfahren vor dem Amtsgericht Dinslaken erscheinen sollen. Der Vorwurf: Beihilfe zur Insolvenzverschleppung. Auch sein ehemaliger Manager hätte aussagen sollen. «Ich glaube nicht daran, dass Michael seine Karriere aufgibt und deshalb in Amerika bleibt», sagt Schulte-Siering zur «Bild». «Ich denke, dass das mit seinem Prozess zu tun hat.»

Nicht der erste abgesagte Termin

Der Prozesstermin wurde schon am 24. September – zwei Wochen vor Wendlers Insta-Post – «wegen Verhinderung des Angeklagten» abgesagt, schreibt die Zeitung weiter. Als Grund für sein Fernbleiben habe Wendler angegeben, an diesem Dienstag in Österreich als DSDS-Juror vor der Kamera zu stehen. Schon im Juli hatte Wendler einen ersten Verhandlungstermin abgesagt.

Im Februar wurde gegen ihn ein Strafbefehl über sechs Monate auf Bewährung erlassen, er erhob jedoch Einspruch. Hätte es jetzt eine Bestätigung des Strafmasses gegeben, hätte Michael Wendler nun Probleme mit der Einreise in die USA.

Es droht Gefängnis

Das Gericht bestätigt gegenüber «Bild», dass es einen neuen Verhandlungstermin gebe, der noch in diesem Jahr stattfinden soll. Sollte Wendler auch bei diesem nicht erscheinen, drohen Konsequenzen: Ein Szenario wäre, dass er bei seiner nächsten Einreise in die USA verhaftet werden würde und bis zum erneuten Verhandlungstermin im Gefängnis bleiben müsste.

Laut seinem Manager will sich Wendler nicht zur Sache äussern.

Seine Ehefrau Laura Wendler (20) hat sich am Montagabend erstmals seit dem Eklat in einer Videobotschaft zu Wort gemeldet. Sie hält zu Wendler und sagt: «Ich werde mich nicht von Michael trennen.»

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