Italien zieht sich aus dem Irak zurück
Aktualisiert

Italien zieht sich aus dem Irak zurück

Die rund 2600 italienischen Soldaten im Irak werden bis Jahresende abgezogen. Bereits im Juni sollen 1000 Soldaten nach Hause zurückkehren.

Das kündigte der italienische Verteidigungsminister Antonio Martino am Donnerstag in Rom an.

Italien hatte nach dem Ende der Hauptkampfhandlungen im Frühjahr 2003 fast 3000 Mann in den Irak geschickt. Bereits im vergangenen Jahr waren die ersten Soldaten zurückbeordert worden.

Der irakische Präsident Dschalal Talabani hatte im November darum geworben, die Truppen bis Ende 2006 im Irak zu belassen, weil sein Land die Soldaten der US-geführten multinationalen Truppe nur schrittweise ersetzen könne. Ein schnellerer Abzug wäre eine Katastrophe für sein Land, sagte er dabei.

(sda)

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