Berrettini schlägt Federer-Bezwinger - Djokovic steht im Wimbledon-Final und trifft dort auf Premieren-Italiener
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Berrettini schlägt Federer-BezwingerDjokovic steht im Wimbledon-Final und trifft dort auf Premieren-Italiener

Matteo Berrettini hat sich als erster Italiener der Geschichte für einen Wimbledon-Final qualifiziert. Dort fordert er am Sonntag die Weltnummer 1, Novak Djokovic.

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Novak Djokovic qualifiziert sich auch für den dritten Grand-Slam-Final des Jahres.

Novak Djokovic qualifiziert sich auch für den dritten Grand-Slam-Final des Jahres.

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Er schlägt im Halbfinal den Kanadier Denis Shapovalov in drei Sätzen.

Er schlägt im Halbfinal den Kanadier Denis Shapovalov in drei Sätzen.

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Dort wartet Matteo Berrettini, die Weltnummer 9, aus Italien.

Dort wartet Matteo Berrettini, die Weltnummer 9, aus Italien.

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Darum gehts

  • Novak Djokovic zieht nach einem Viersatz-Sieg gegen Denis Shapovalov in den Wimbledon-Final ein.

  • Auch der Italiener Matteo Berrettini steht im Final des Grand-Slam-Turniers.

  • Im Halbfinal schlägt er Federer-Bezwinger Hubert Hurkacz aus Polen mit 6:3, 6:0, 6:7 (3:7) und 6:4.

  • Er ist der erste Italiener in einem Wimbledon-Endspiel.

Turnierfavorit Novak Djokovic steht wenig überraschend im Wimbledon-Final vom Sonntag. Der Tennis-Weltranglisten-Erste aus Serbien gewann am Freitag im Halbfinale 7:6 (7:3), 7:5, 7:5 gegen den Kanadier Denis Shapovalov.

Djokovic strebt nun seinen 20. Titel bei einem Grand-Slam-Turnier an. Damit würde er die Bestmarke von Roger Federer und Rafael Nadal einstellen. Zudem will der 34-Jährige auch das dritte der vier wichtigsten Turniere in diesem Jahr für sich entscheiden.

Italiener erobern London

Eine spezielle Geschichte schreibt Djokovics Finalgegner: Matteo Berrettini (ATP 9) wird in Wimbledon einen denkwürdigen italienischen Sport-Sonntag in London eröffnen. Bevor die Fussballer der Squadra Azzurra in Wembley gegen England Europameister werden wollen, kann Berrettini für den ersten italienischen Titel bei dem Rasen-Klassiker sorgen.

Der 25-Jährige zog am Freitag mit einem Vier-Satz-Sieg gegen den Polen Hubert Hurkacz in das Endspiel ein – weder bei den Damen noch bei den Herren gab es zuvor bei dem legendären Grand-Slam-Turnier ein Finale mit italienischer Beteiligung. Berrettini brauchte beim 6:3, 6:0, 6:7 (3:7), 6:4 gut zweieinhalb Stunden, um sein erstes Endspiel bei einem Grand-Slam-Turnier zu erreichen. Ein paar Fans sangen daraufhin scherzhaft die Fussball-Hymne «Football’s coming home».

Final gegen Djokovic?

«Mir fehlen die Worte, ich werde ein paar Stunden brauchen, um das zu verarbeiten», sagte der stolz lächelnde Berrettini. «Ich habe ein grossartiges Match gespielt. Davon habe ich nie geträumt, weil es zu viel war. Das ist der bisher beste Tennis-Tag in meinem Leben.»

Der 24-jährige Hurkacz verpasste es seinerseits, als erster Pole in das Herren-Finale einzuziehen, nachdem er zuvor die Hoffnungen des achtmaligen Champions Roger Federer beendet hatte. Den zweiten Finalisten ermittelten anschliessend der Weltranglisten-Erste Novak Djokovic aus Serbien und der Kanadier Denis Shapovalov.

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(dpa/law)

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