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136 MillionenItaliener hoffen auf Rekord-Jackpot

Italien ist erneut im Lottofieber: Bei der Ausspielung am heutigen Abend gibt es einen Rekord-Jackpot von 136 Millionen Euro zu gewinnen. Auch unzählige Touristen und Auslanditaliener auf Heimurlaub hoffen auf den grossen Gewinn.

Die Italiener und mit ihnen Deutsche, Österreicher, Kroaten, Slowenen und Schweizer hoffen auf sechs Richtige. Gegen Lottofieber hilft bekanntlich auch die Statistik nicht: Die Chance, am Montag beim «Superenalotto» zu gewinnen, liegt mathematisch bei 1 zu 622 Millionen.

Seit Ende Januar keine sechs Richtigen mehr

Gegen 20.30 Uhr sollten die Zahlen gezogen werden - und ganz Italien dürfte voller Spannung auf die Fernseher starren. Seit Ende Januar hat in Bella Italia niemand die richtigen Zahlen getippt, so dass sich der Gewinntopf ständig vergrössert hat. Am Donnerstag lag der Jackpot noch bei 131,5 Millionen Euro. Italienische Medien sprechen inzwischen vom bislang höchsten Lottojackpot Europas.

Systemscheine werden gespielt

Im norditalienischen Modena schlossen sich nach Angaben einer Lotto-Annahmestelle rund 2000 Menschen zusammen, um für sechs Systemscheine mit 19 Kästchen 81 000 Euro zu zahlen. Sollten sie gewinnen, wäre für jeden Spieler immerhin ein Gewinn von 81 000 Euro drin.

Deutsche flogen extra nach Italien

Auch aus Deutschland kamen wieder emsige Glücksritter nach Italien: Die «Bild»-Zeitung flog am Sonntag mit Sondermaschinen der Air Berlin 55 Lottospieler für einen Tag nach Rimini an der Adriaküste. Die Aktion der «Super-Schein-Bomber» stand unter dem Motto «O Kohle Mio». Bereits am Donnerstag hatte das Blatt 140 ausgeloste «Bild»-Leser zum Tippen für einen Tag nach Italien geflogen.

Schweiz-Italiener tippten in den Ferien

Getippt haben auch unzählige Schweiz-Italiener, die in den vergangenen Wochen auf Heimurlaub waren. «Ich habe die letzten vier Wochen immer gespielt und meine Zahlen werden auch die nächsten vier Wochen noch gespielt», sagt Maria C.* aus Winterthur. Was sie mit dem Geld machen würde, weiss sie noch nicht. «Zuerst abwarten, ob ich auch gewinne.» Auch Rinaldo B.* aus Arbon hat vor seiner Rückkehr aus den Ferien noch ein paar Scheine ausgefüllt. «Wie alle meine italienischen Kollegen, die gerade unten waren», sagt er. (dapd)

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