Aktualisiert 23.07.2018 13:40

Sergio MarchionneItalienische Journalisten warten vor Uni-Spital

Sergio Marchionne liegt offenbar im Universitätsspital Zürich. Italienische Medienvertreter versuchten den Chef von Autobauer Fiat-Chrysler und Ferrari aufzuspüren.

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mon/tam

Viele italienische Journalisten stehen vor dem Unispital Zürich. (Video: Tamedia/SDA)

Mehrere Zeitungen und Fernsehstationen: Vor dem Zürcher Universitätsspital warten seit Sonntag viele italienische Journalisten. Sie wollen erfahren, wie es Sergio Marchionne geht. Der Chef der Autobauer Fiat-Chrysler und Ferrari kämpft offenbar in Zürich um sein Leben, wie italienische Medien berichten. Er liege im Koma.

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Vor dem Universitätsspital Zürich stehen italienische Journalisten von den Fernsehstationen Rai und Sky sowie von den Zeitungen «Messagero Roma» und «La Stampa».

Vor dem Universitätsspital Zürich stehen italienische Journalisten von den Fernsehstationen Rai und Sky sowie von den Zeitungen «Messagero Roma» und «La Stampa».

Monira Djurdjevic
Sergio Marchionne hat akute Gesundheitsprobleme. Nach einer Schulteroperation kam es beim Chef von Ferrari und Fiat-Chrysler zu Komplikationen.

Sergio Marchionne hat akute Gesundheitsprobleme. Nach einer Schulteroperation kam es beim Chef von Ferrari und Fiat-Chrysler zu Komplikationen.

Keystone/Cyril Zingaro
Wie der «Tages-Anzeiger» unter Berufung auf italienische Medien schreibt, kämpft Marchionne im Universitätsspital Zürich um sein Leben.

Wie der «Tages-Anzeiger» unter Berufung auf italienische Medien schreibt, kämpft Marchionne im Universitätsspital Zürich um sein Leben.

epa/Andrew Gombert

Die Firma Fiat-Chrysler teilte am Samstag mit, dass Marchionne nach einer Operation an der Schulter an Komplikationen leide und später nicht mehr arbeiten könne. Aufgrund des Persönlichkeitsschutzes will das Spital den Aufenthalt des 66-Jährigen nicht bestätigen.

Auch die Journalisten vor Ort wissen nichts über den Aufenthalt des italienischen Patienten. «Wir erhalten keine Informationen», beklagt sich ein Journalist. In Italien sei das anders. Der Journalist von Messagero Roma ist sogar durchs Spital gelaufen, hat den Patienten aber nicht gefunden. «Anscheinend ist er nicht gut überwacht. Ich habe keine Sicherheitsleute gesehen und konnte durch die Intensivstation laufen.»

Das Uni-Spital war für eine Stellungnahme noch nicht erreichbar.

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